Teil eines Werkes 
2. Th. (1850)
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Der alte Peter begleitete uns an dieſem Tage auf das Feld. Da ſtand er, gleich einem anziehenden Denkmale der Vergangenheit, welche noch ſo neu und ſo wundervoll war. Auf eben dieſer Prärie, wo Alles von den Fortſchritten der Sittigung Zeugniß gab, hatte er gejagt und ſeinen wilden Rathsverſammlungen beigewohnt. Auf dieſer Prärie hatte er über den Tod des jungen Paares, deſſen Nachkommen jetzt glücklich und inmitten des Ueberfl uſſes hier leben, nachgeſon⸗ nen oder ſeine Zuſtimmung dazu gegeben. Nur das Gebet des ſterbenden Miſſionärs zu Gunſten ſeiner Mörder hatte die Ausführung des ſchrecklichen Beſchluſſes vereitelt.

Wir waren auf dem Felde, als die Aufmerkſamkeit des

Generals auf einen andern Gaſt gelenkt wurde. Auch dieſer

war ein Indianer, von dem Alter meines edlen Wirths, aber nicht, wie Peter, in die Tracht der Weißen gekleidet. Der Anzug des muskelkräftigen, alten Mannes war ein Gemiſch der Tracht beider Raſſen. Er trug ein Jagdhemd, Mocaſſins und einen Gürtel, er hatte aber auch weite Beinkleider ange⸗ legt und ſich überhaupt den Sitten herkömmlichen Anſtandes gefügt. Ich ſah Taubenflügel, den Chippewa, vor mir, wel⸗ cher kam, um ſeinem Freunde, dem Bienenjäger, ſeinen jährlichen Beſuch abzuſtatten. Das Wiederſehen war herzlich, und ich ſah ſpäter, daß der alte Mann mit Geſchenken beladen, die ſeine Behaglichkeit auf ein Jahr ſicherten, Abſchied nahm. 6 Peter gab jedoch den großen Mittelpunkt unſeres Intereſſes ab. Wir konnten des Generals Bienenſtöcke bewundern, die zahlreich und kunſtvoll eingerichtet waren, wir konnten die noch ſchöne Margaret und alle ihre blühenden Nachkommen bewundern, und wir freuten uns, als wir entdeckten, daß unſer

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