Teil eines Werkes 
2. Th. (1850)
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und die raſche, wellenartige Bewegung einer Menge zwei⸗ ſchneidiger Meſſer vollendet das Werk. Die Halme können ſo hoch oder ſo tief abgeſchnitten werden, als man dieß wünſcht, gewöhnlich aber hält man es für das Beſte, nur die Aehren abzuſchneiden. Später wird das ſtehende Stroh verbrannt oder abgemäht. 3i9 Die Kraft, durch welche die große Maſchine fortgerückt wird, ſetzt auch das innere Getriebe in Bewegung⸗ Sobald die Aehren von den Halmen abgeſchnitten ſind, fallen ſie in einen Behälter, wo die Körner, durch eine eben⸗ ſo raſche als einfache Vorrichtung, von den Hülſen gelöſt werden. Von da geht Alles in eine Worfmaſchine, wo die Spreu weggeweht wird. Das reine Korn fällt in einen kleinen Kaſten, aus welchem es durch ein Schrauben⸗Hebewerk ſo hoch gehoben wird, daß es aus einer Oeffuung, an der ein Sack befeſtigt iſt, laufen kann. Dem langſamen Vorrücken der Maſchine folgen Wagen und die nöthige Anzahl Menſchen, um des Dienſtes zu warten. Ein Sack nach dem andern wird gelöſt, bis ein Wagen beladen iſt, worauf er zur Mühle geht⸗ Gewöhnlich verkauft der Landwirth ſein Getraide an den Müller, oft aber trägt er auch die Koſten des Mahlens und ſchickt das Mehl auf der Eiſenbahn nach Detroit, von wo es in der Regel nach Europa geht, um die Millionen der alten Welt zu nähren. Der Art war weuigſtens im Verlaufe des letzten Jahres der Gang des Handels. Was jene ſinnreiche Maſchine betrifft, ſo wollen wir nur noch hinzuſetzen, daß ſie im Laufe eines einzigen Sommertages zwanzig bis dreißig Morgen ſchweren Waizens abſchneidet, reinigt und in die Säcke liefert. Sie iſt in der That eine rieſenhafte Erfindung und geeignet, den Bedürfniſſen eines rieſenhaften Landes zu

entſprechen.