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Auf der einen Seite dieſer Waldinſel liegt das kleine Dorf oder der große Weiler Schoolcraft. Hier wurden wir von General Boden und allen ſeinen hübſchen Sprößlingen herzlich empfangen. Das Haupt der Familie iſt noch rüſtig und munter, obgleich er nicht fern von dem ſiebenzigſten Jahre ſein mag. Sein Kopf iſt ſchneeweiß und ſein Geſicht ſo roth wie eine Kirſche. Man wird ſelten einen ſchönern alten Mann ſehen. Mäßigkeit, wohlgeordnete Thätigkeit, die freie Luft und ein gutes Gewiſſen ſtählen ihn, ſo weit dieß möglich iſt, gegen die gewöhnlichen Einflüſſe des vorgerückten Alters. Die Ruhe, mit welcher er in Vergangenheit und Zukunft blickte, war, wie er ſelbſt ſagte, theilweiſe dem Umſtande bei⸗ zumeſſen, daß er ſich von dem Wirbelwinde der Speculation frei hielt, welcher vor zehn bis fünfzehn Jahren über dieſe Gegend hinfegte. Er iſt ein ſehr wohlhabender Mann. Da
die Erndte eben beginnen ſollte, nahm er mich mit auf die
Felder.
Der ungemeine Scharfſinn der Amerikaner hat den Man⸗ gel an arbeitenden Händen in einem Lande, wo der Ackerbau, beſonders der Getraideban, im Großen betrieben wird, durch ein merkwürdiges, künſtliches Inſtrument zu erſetzen gewußt. Dieſe Maſchine wird von ſechszehn bis achtzehn Pferden gezo⸗ gen, die an deren Seite angeſpannt ſind, ſo daß ſie unbeſcha⸗ det des ſtehenden Getraides arbeitet, und welche die ganze Vorrichtung in mäßigem, aber gleichem Schritte fortbewegen. Auf einer Seite des Feldes wird erſt ein Pfad mit der Senſe gelichtet und die Maſchine in den offenen Raum gezogen. Hier tritt ſte in das ſtehende Getraide und ſchneidet, während ſie ſich fortbewegt, die Aehren mit der größten Genauigkeit ab. Gabeln, die unten angebracht ſind, bahnen den Weg


