Jahrgang 
5 (1851)
Einzelbild herunterladen

enen, zu dem deren Güider dehnfe.

n? Konnle Sngangenheit ogenmerden? hrer Ben at⸗ wer ihrem

der Handlun⸗

ie aͤffen den Hnoch andere ma mitzuwir⸗ r Erſcheinung kein Grund,

bei der beſon⸗ ickichen Ge⸗

3; ihte Seele ſolchen Eigen⸗ hefühl der er⸗ ſich erinnern, 3 Zuſammen⸗ Wonne die r der ſchwäͤ⸗ Raum durch ebten Geger⸗ heiden jun⸗ ten ſie jeder 3 ben, folgte dieſen je Verlobunz. der Wiedet⸗ ohne Aus⸗ ten. . zertiſſenen inem meht⸗ er erſtanden,

nut da⸗

Krankheit pflanzten, wie ſie die Revolution in ihrem Innern verurſachten.

Aeußerlich erſchien Nanny gefaßt und ru- hig, ja, ihrem Alter weit vorangeeilt, mit einer gewiſſen Würde, doch in ihrer Bruſt nagte der tödtende Wurm fort.

Man denke ſich aber die Qualen, welche das junge Mädchen bei dem Glücke der Lieben⸗ den, bei der einfachen Ceremonie, welche die Verſprechung der Liebenden begleitete, empfand, und dennoch ertrug ſie Alles ſtandhaft und mit einem wahrhaft bewundernswürdigen Muthe.

Aber in ihrer Seele war ein Entſchluß ge reift, und als ſie Gelegenheit hatte, der Baro⸗ nin einige Worte allein zu ſagen, ſprach ſie zu derſelben:

Madame, Sie wollten mich einſt in Ihre Familie aufnehmen, darf ich Sie jetzt darum bitten?

Die Regierungsräthin war gewiß vermöge ihrer eigenen Erfahrungen im Stande, das regſte Mitleid mit den Leiden Anderer zu em⸗ pfinden, und ihr lag das kranke Kind ſehr am Herzen; ſie war erfreut, den Wunſch deſſelben zu vernehmen, und ſagte freudig zu. Auch von keiner anderen Seite ward hiergegen ein Ein⸗ wand erhoben, und ſo blieb Nanny zurück, als der Major und Robert nach Schloß K. ab⸗ reiſten. Sie wollte es vermeiden, mit Robert allein zuſammenzutreffen.

XXXIX. Der Myrthenkranz.

Die Baronin von K. hatte, nachdem ſich ihr Gemahl entleibt und ſie ſo ſchleunig mit ihren kleineren Kindern das Schloß verlaſſen, nicht gewagt, einen Zufluchtsort bei dem Re⸗ gierungsrath von B. zu ſuchen, ſondern ein Aſyl bei ihrem bisherigen Günſtlinge, dem Jun⸗

Thal, vorgezogen. zegen hatte ſie, wie ſchon geſagt, den von B. aufgeſtachelt, gegen den Major umenz Schritte zu thun, und ſie ſowohl re anderen Helfershelfer boten Alles auf, ten Offizier in der öffentlichen Meinung Aſetzen; denn dieſer, der ihr auch das pon dem einſt ſo großen Vermögen des ns aus den Händen wand, was ihr die biger deſſelben vielleicht gelaſſen, war jetzt irgſter Feind, und ihn zu vernichten ihr

2 *

heißeſter Wunſch, weshalb ſie auch darauf hin ihr nächſtes Beſtreben richtete.

Wie wir aber wiſſen, hatten ihre Ränke einen ganz anderen Erfolg, als ſie hoffte, und endeten damit, daß ſie allgemein verabſcheut ward, daß der Baron von B. ſie und den Ma⸗ jor kennen lernte, und die beiden Männer ſich nicht allein ausſöhnten, ſondern auch Freunde wurden; ſchließlich aber muß noch geſagt wer⸗ den, daß der Baron Frau von K. erſuchte, ſein Haus zu meiden, ihr aber eine fortlaufende Un⸗ terſtützung anbot.

Dies war für das ſtolze Weib zu viel. Die Baronin haßte den Major tödtlich und hätte ſich gern an ihm gerächt, aber ſie konnte es nicht; ſie haßte den Regierungsrath, weil er ſie früher nicht ſo behandelte, wie ſie es ge⸗ wöhnt war; ſie haßte deſſen Gattin längſt und jetzt um ſo mehr, als dieſelbe wider ihren Wil⸗ len und trotz ihrer Beſtrebungen glücklich ge⸗ worden, wogegen ſie namenlos elend war; doch ſie verbarg ihren Haß, weil ſie den Regierungs⸗ rath benutzen wollte. Als dies jedoch nicht mehr möglich war, beſchloß ſie, ſich zu rächen, weil ſie es hier zu können glaubte.

Einige Zeit ſchwieg die Baronin noch hier⸗ über, als ſie aber von der Verlobung des Soh⸗ nes des Majors mit der Tochter des Regie⸗ rungsraths hörte, ſagte ſie eines Tages zu ih⸗ rem Wirthe:

Mein theurer Herr von Thal, Sie werden ſich hoffentlich noch einer Beleidigung erinnern, welche Ihnen widerfuhr, als Sie um die Hand einer gewiſſen Dame warben, welche man jetzt Frau Regierungsräthin nennt!

Allerdings, gnädige Frau, und zwar noch ſehr lebhaft. Doch was ſoll es damit?

Sie werden hören, wenn Sie mir zu⸗ vor noch geſagt, ob Ihr Gedächtniß auch ſtark genug war, ein in Bezug auf die Verbindung meiner Stieftochter mit dem Regierungsrath von B. zwiſchen uns geführtes Geſpräch zu behalten.

Wir haben oft dergleichen geführt, gnä⸗

dige Frau, und ohne nähere Angabe des In⸗ haltes dürfte es mir ſchwer werden, zu wiſ⸗ ſen Obh, ich will nachhelfen; es war von einem Kinde die Rede und davon, daß eine ſehr keuſche Dame, nachdem ſie ſolches heimlich geboren, daſſelbe aus der Welt geſchafft.

Ach ja, ich weiß, Frau Baronin; in⸗ deſſen ich hielt ſtets das Ganze für ein Mährchen.

Die Baronin verbeugte ſich und antwortete:

4