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ſto gräßlicher. Brabant ver⸗ Als er ſich zu aufſchreien vor deshalb wieder
Leiden ſeines Körpers wurden de Sein Fuß war dick geſchwollen, mochte ſich nicht zu bewegen.
erheben verſuchte, mußte er laut
Schmerz. Ruhig legte er ſich auf den feuchten Boden, den der Morgenthau netzte.
Depenau kam nicht. Brabant machte ihm keine Vorwürfe darüber. Alle hatten ihn ver⸗ laſſen. Warum hätte Depenau, anſtatt ſich zu retten, bei ihm bleiben und ſein Schickſal an das ſeine ketten ſollen? Brabant wollte auch keine Hülfe mehr. Er wollte ſterben. Nur Marie, davon war er überzeugt, würde ihn ge⸗ tröſtet, würde ſeine Schmerzen z ſucht haben. Aber ſie war fern, wo ihr Gatte unter ſeufzte, dachte ihn vielleicht auf die frohe Kunde, daß ſie ihm folgen ſolle
Die Sonne ſtieg höher. und ſtill erkannte Brabant, daß er dem her biete ſehr nahe ſei. Er überlegte, leicht in daſſelbe hineinkrie ihn möglicher Weiſe vor ſ Feinden ſchützen könne. Kraft dazu.
Noch höher ſtieg die Sonne. flogen durch das Gebüſch und weilen kamen ſie auch und ſah kranken Mann mit dem bleichen gebrochenen Augen an, lag und nur zuweilen ſ Gedanke, hier vielleicht, den, einſam und erfüllte Brabant mit Er wollte rufen.
und klang dem Tone ein
Thieres ähnlicher, als einem m.
Brabant ſuchte nach einer Waffe.
ſich ſelbſt tödten. Er fand keine.
hatte er zurückgelaſſen, ehe er v
mauer ſprang.
Ein brennender Durſt geſellte ſich jetzt zu den Qualen,
.Er pflückte mit
brachte ſie an die Lippen.
ob er vie
einen braunſchweig
u lindern ver⸗ wußte nicht, den gräßlichſten Qualen gerettet und wartete
Alles war ruhig
An einem Gränzſteine in der Nähe 5— e zoglichen Ge⸗ Pferde.
chen ſolle, weil es Aber er hatte nicht die
Die Vögel
der ſo ruhig am Boden chmerzlich aufſeufzte. Der ohne entdeckt zu wer⸗ verlaſſen ſterben zu müſſen, fürchterlichem Entſetzen.
Aber ſeine Stimme war i ier? rief ſie, und Bra⸗ es wilden verwundeten nenſchlichen Laute. Er wollte Das Schwert on der S
die den Unglücklichen folterten. Mühe einige Grashalme und Aber ſie konnten
ſeinen Durſt nicht ſtillen. Die Zunge klebte ihm am Gaumen, und die Septemberſonne ſchien gerade heute ſo heiß, wie in den erſten Tagen des Auguſtmonats. Brabant verzweifelte.
Da war es ihm, als höre er Getrappel von von Stimmen. Mochte Brabant entſchloß ſich zu einige Tropfen Waſſer
Pferden und den Laut es ſein, wer es wolle, Er wollte um
rufen.
bitten. Selbſt, wenn es ſeine Feinde wären,
ſo mußten ſie ihm doch dieſe Gnade gönnen. als ſeine
Jedes Schickſal ſchien ihm erträglicher, jetzige hülfloſe, verzweiflungsvolle Lage. Er rief. Es war kein Rufen. Es war ein un⸗ verſtändliches Stöhnen und Aechzen. Brabant ſelbſt ſchrak zuſammen bei dem Laut ſeiner Stimme. Aber er verſtärkte dieſelbe dennoch; er wollte Menſchen ſehen.
Gleich darauf hörte
Im nächſten Augenblick ſah Reiter und eine Dame neben ihm,
l⸗— mir einen Trunk er der Reiter und ließ ſein P treten. Wie, irre ich mich, Seid Ihr Brabant, der Hauptmann?
einen ſchärferen Blick auf den Reiter.
ihm wie ein Flor vor denſelben. kannte er den Herzog He Braunſchweig.
Dame näher heran.
matt— Was Brabant hi
bant erbebte er erkannte ſie Wangersheim. Ha, Alſo hier finde ich welche Wonne für mein Herz Labung ſollſt Du haben, ſterben hier, einſam und verlaſſen. Dir nicht geſchworen, ſchmählich verrathen, daß ich mich rächen, f bar rächen würde? Der Augenblick iſt 4¼
tadt⸗
noch
er ein Geräuſch, als MWob zwei Pferde ſich durch das Gebüſch drängten. er einen fremden ebenfalls zu
Habt Erbarmen! rief Brabant. Bringt Waſſer. Sonſt muß ich ſterben! — Was iſt das für eine Stimme? ſagte ferd näher heran⸗ oder ſeid Ihr es?
zwitſcherten. Zu⸗— Ich bin es, ſeufzte Brabant und richtete
en neugierig den Antlitz und den
Die Sehkraft ſeiner Augen war geſchwächt. Es lag
Dennoch er⸗ inrich Julius von
In demſelben Augenblick ſprengte auch die
bei dem Laut dieſer Stimme, denn als die Stimme Hulda's von noch lebt der Rachegott⸗ den Elenden wieder! Haß 31 Keinen Tropfe
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verſchmachten ſollſt D Habe ich
als Du mich in Prag


