Jahrgang 
1 (1851)
Einzelbild herunterladen

rachte Leben, r Mit⸗ ür das e Zeit, Keinen, r nach Schuld. Stunde, erdient ür ſein Nenſcha eit und

der ihn

ie über ß ihn . An er gar en und ild vor

je wel⸗ daran ſe, ihr re, ihr er die zucken, 1

ih wer

Wachen uſtande, e, dem gefeuer

durch⸗

ſeinen nd, der Schlaf⸗ war. er Tag

er wie⸗

er die

567

ſto gräßlicher. Brabant ver⸗ Als er ſich zu aufſchreien vor deshalb wieder

Leiden ſeines Körpers wurden de Sein Fuß war dick geſchwollen, mochte ſich nicht zu bewegen.

erheben verſuchte, mußte er laut

Schmerz. Ruhig legte er ſich auf den feuchten Boden, den der Morgenthau netzte.

Depenau kam nicht. Brabant machte ihm keine Vorwürfe darüber. Alle hatten ihn ver⸗ laſſen. Warum hätte Depenau, anſtatt ſich zu retten, bei ihm bleiben und ſein Schickſal an das ſeine ketten ſollen? Brabant wollte auch keine Hülfe mehr. Er wollte ſterben. Nur Marie, davon war er überzeugt, würde ihn ge⸗ tröſtet, würde ſeine Schmerzen z ſucht haben. Aber ſie war fern, wo ihr Gatte unter ſeufzte, dachte ihn vielleicht auf die frohe Kunde, daß ſie ihm folgen ſolle

Die Sonne ſtieg höher. und ſtill erkannte Brabant, daß er dem her biete ſehr nahe ſei. Er überlegte, leicht in daſſelbe hineinkrie ihn möglicher Weiſe vor ſ Feinden ſchützen könne. Kraft dazu.

Noch höher ſtieg die Sonne. flogen durch das Gebüſch und weilen kamen ſie auch und ſah kranken Mann mit dem bleichen gebrochenen Augen an, lag und nur zuweilen ſ Gedanke, hier vielleicht, den, einſam und erfüllte Brabant mit Er wollte rufen.

und klang dem Tone ein

Thieres ähnlicher, als einem m.

Brabant ſuchte nach einer Waffe.

ſich ſelbſt tödten. Er fand keine.

hatte er zurückgelaſſen, ehe er v

mauer ſprang.

Ein brennender Durſt geſellte ſich jetzt zu den Qualen,

.Er pflückte mit

brachte ſie an die Lippen.

ob er vie

einen braunſchweig

u lindern ver⸗ wußte nicht, den gräßlichſten Qualen gerettet und wartete

Alles war ruhig

An einem Gränzſteine in der Nähe 5 e zoglichen Ge⸗ Pferde.

chen ſolle, weil es Aber er hatte nicht die

Die Vögel

der ſo ruhig am Boden chmerzlich aufſeufzte. Der ohne entdeckt zu wer⸗ verlaſſen ſterben zu müſſen, fürchterlichem Entſetzen.

Aber ſeine Stimme war i ier? rief ſie, und Bra⸗ es wilden verwundeten nenſchlichen Laute. Er wollte Das Schwert on der S

die den Unglücklichen folterten. Mühe einige Grashalme und Aber ſie konnten

ſeinen Durſt nicht ſtillen. Die Zunge klebte ihm am Gaumen, und die Septemberſonne ſchien gerade heute ſo heiß, wie in den erſten Tagen des Auguſtmonats. Brabant verzweifelte.

Da war es ihm, als höre er Getrappel von von Stimmen. Mochte Brabant entſchloß ſich zu einige Tropfen Waſſer

Pferden und den Laut es ſein, wer es wolle, Er wollte um

rufen.

bitten. Selbſt, wenn es ſeine Feinde wären,

ſo mußten ſie ihm doch dieſe Gnade gönnen. als ſeine

Jedes Schickſal ſchien ihm erträglicher, jetzige hülfloſe, verzweiflungsvolle Lage. Er rief. Es war kein Rufen. Es war ein un⸗ verſtändliches Stöhnen und Aechzen. Brabant ſelbſt ſchrak zuſammen bei dem Laut ſeiner Stimme. Aber er verſtärkte dieſelbe dennoch; er wollte Menſchen ſehen.

Gleich darauf hörte

Im nächſten Augenblick ſah Reiter und eine Dame neben ihm,

l⸗ mir einen Trunk er der Reiter und ließ ſein P treten. Wie, irre ich mich, Seid Ihr Brabant, der Hauptmann?

einen ſchärferen Blick auf den Reiter.

ihm wie ein Flor vor denſelben. kannte er den Herzog He Braunſchweig.

Dame näher heran.

matt Was Brabant hi

bant erbebte er erkannte ſie Wangersheim. Ha, Alſo hier finde ich welche Wonne für mein Herz Labung ſollſt Du haben, ſterben hier, einſam und verlaſſen. Dir nicht geſchworen, ſchmählich verrathen, daß ich mich rächen, f bar rächen würde? Der Augenblick iſt

tadt⸗

noch

er ein Geräuſch, als MWob zwei Pferde ſich durch das Gebüſch drängten. er einen fremden ebenfalls zu

Habt Erbarmen! rief Brabant. Bringt Waſſer. Sonſt muß ich ſterben! Was iſt das für eine Stimme? ſagte ferd näher heran⸗ oder ſeid Ihr es?

zwitſcherten. Zu⸗ Ich bin es, ſeufzte Brabant und richtete

en neugierig den Antlitz und den

Die Sehkraft ſeiner Augen war geſchwächt. Es lag

Dennoch er⸗ inrich Julius von

In demſelben Augenblick ſprengte auch die

bei dem Laut dieſer Stimme, denn als die Stimme Hulda's von noch lebt der Rachegott⸗ den Elenden wieder! Haß 31 Keinen Tropfe

¹

verſchmachten ſollſt D Habe ich

als Du mich in Prag