Jahrgang 
1 (1851)
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zHahnes, und f Mutter den nordweſtlichen Theil des König⸗

zai ichen But reichs Polen erreichten. Dort wollten ſie die a erzes ſiha Grenze überſchreiten, veiflung,) nicht ſo ſtreng war, wie im Süden.

Es war Frühling geworden. Die erſten lauen Lüfte wehten über die kahlen Felder. Aber die Straße war aufgeweicht, und nur mit Mühe und Anſtrengung konnten die Wanderer ihre Reiſe fortſetzen. Dennoch machten ſie ſel⸗ ſen Raſt. In Polen mußte Iwan noch immer fürchten, entdeckt zu werden. Er wünſchte es nicht, ſeiner Mutter wegen. Ihm ſelbſt wäre es gleichgültig geweſen. Erſt in Preußen hielt die Mutter ihren Sohn für ſicher.

Es war Nachmittag. Da IJwan und ſeine Mutter ſchon mit dem frühen Morgen aufge⸗

intertage kang dort verinden net tiefen Stl Iwan ließ ſii und ging ſelht

Er erfuhr,d

einigen Jahra rer Söhne, u ſiſcher Beann

nand kannte

ct der alte I

van, daß al brochen waren, ſo fühlten ſie ſich ſo ermattet, n, noch bei daß ſie kaum noch hoffen durften, den nächſten Tages ein*h Drt zu erreichen. Namentlich war die Matrone

durch die Frühlingsluft ſehr angegriffen worden. Zwan war deshalb entſchloſſen, den Führer Nach dem Tu eines Wagens, den er hinter ſich kommen ſah, ieder abgat anzureden und zu bitten, daß er ſeine Beglei⸗ Olga Leue terin und ihn eine Strecke Weges mitnehmen geür Namis ſolle. 13 Als der Wagen näher kam, gab Jwan frei⸗

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bi dh lich ſeinen Vorſatz auf. Es war ein ſchöner, 1sky bei der I.

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eeleganter Reiſewagen, 4 Manne gehören mußte.

der einem vornehmen Iwan durfte nicht hof⸗ d ür da ffen, von einem ſolchen aufgenommen zu werden. t und e Seufzend ſetzte er deshalb mit ſeiner Mutter ate nihs die Wanderung fort, noch ehe der Wagen her⸗ ſch Pii dm angekommen war. hrr Strin 8 Der Wagen fuhr wegen des ſchlechten We⸗ land, 9 ges ebenfalls nur langſam, hatte die beiden verlafer Iwan warf kei⸗

und gefaßt, 1

Fußgänger aber bald erreicht.

den. Behr 6 men Blick auf denſelben, war aber um ſo mehr wanden; u überraſcht, als eine wohlklingende männliche u wnſt Stimme aus dem Wagen die Beiden anrief lhn uund fragte, ob ſie noch weit aurs dieſer ſchlech⸗ ogen fie nel ſtten Straße zu wandern hätten; wenn das der

c Poln h Fall wäre, möchten ſie ſich hinten in die Schoß⸗

‚et 4 us kelle ſetzen.

oft legten Ie V Erſtaunt wandten ſich JIwan und ſeine Mut⸗ agereit un ter um, um zu ſehen, wer dieſer ſeltene Menſch die lucht 1 wäre, der zwei arme Fußwandeyer einlade, in

leinen Wagen zu ſteigen. Aber ein plötzlicher

trachtend.

9 Ruf der Ueberraſchung drang von den Lippen

Iwan's und ſeiner Mutter, als ſie ein edles,

weil dort die darole fh eeänn Geſicht aus dem Wagen blicken

ahen.

Im nächſten Augenblick ſprang der Herr, deſſen Erkennen den Beiden jenen Ruf entlockt hatte, aus dem Wagen und eilte auf Iwan zu.

Sind Sie es? rief er, dem Anſcheine nach vom höchſten Entzücken ergriffen, ſind Sie es, Iwan, der Freund des Grafen Orlow? Oder täuſche ich mich?

Nein, ich bin es, Graf Waldau! ant⸗ wortete Iwan, in deſſen Herz ſeit langer Zeit wieder zum erſten Male ein Strahl von Freude zog. Ich bin es, und ich danke dem Zufall, der mich mit einem Manne zuſammenführt, dem ich ſeit langer Zeit die Mittheilung eines wich⸗ tigen Geheimniſſes ſchuldig bin.

Der Graf ſchien dieſe Worte zu überhören.

Und dieſe Frau? rief er, die Mutter Iwan's mit ungemeiner Aufmerkſamkeit betrach⸗ tend. Mir iſt es, als müſſe ich ſie früher ſchon geſehen haben.

Es iſt ſo, antwortete Iwan. Es iſt meine Mutter, Feodora Subow, die Sie in Pe⸗ tersburg als die Geliebte meines Vaters, Ceſar Matthieu, kennen gelernt haben. Doch das ſind Dinge, die Sie weniger angehen, als eine andere Mittheilung, die ich Ihnen jetzt nicht länger vorenthalten will.

Der Graf ſtand einen Augenblick da, wie ein Menſch, über den ein großes unverhofftes Glück plötzlich hereingebrochen. Eine fromme Freudigleit leuchtete aus ſeinen Augen. Zitternd vor Bewegung ergriff er die Hände Jwan's und ſeiner Mutter. Er war nicht im Stande zu ſprechen. Erſt nach einigen Minuten bat er ſie, in ſeinen Wagen zu ſteigen.

Die müden Wanderer thaten es, über das Benehmen des Grafen, das ſie ſich nicht zu erklären vermochten. Auch im Wagen ſaß der Graf ihnen noch lange ſtumm gegen⸗ über, Beide mit tiefer innerer Bewegung be Erſt allmählich wurde er wieder ruhig, und Iwan überreichte ihm nun jene ver⸗ hängnißvolle Brieftaſche, indem er zugleich Alles kurz berichtete, was mit derſelben zuſammenhing.

erſtaunt