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zahlreichen Seitenverwandten, einſchließlich aller derer, welche nicht als nächſte Verwandte oder deren Erben betheiligt waren.
Der wohlehrwürdige Herr Whittle war aber einem Legat zu lang und zu ſcharf auf der Fährte, als daß er ſich in dem Augenblicke hätte zurückweiſen laſſen, wo er das Wild zu Geſicht zu bekommen hoffte.
„Das Gerathenſte wird ſein, bei allen näheren Ver⸗ wandten unmittelbar anzufragen,“ ſetzte er hinzu.„Herr Job Pratt, wißt Ihr etwas von einem Teſtamente?“
„Durchaus nichts. Ich habe nie etwas davon gehört. Ich denke, der Decan hatte die Abſicht, ein Teſtament zu machen, ohne Zweifel hat er ſich aber anders beſonnen.“
„Und Ihr, Miſtreß Thomas,“ fragte er, zu der Schweſter gewendet,„ich ſtelle Euch, als der nächſten Verwandten, die⸗ ſelbe Frage!“
„Ich ſprach einmal mit meinem Bruder davon,“ ant⸗ wortete Miſtreß Thomas, welche ſich in einem Schaukelſtuhl wiegte, als ſtände die Erde in ihrem Kreislauf ſtill, wenn ſie aufhörte, ſich zu bewegen,„er gab mir aber keine genügende Antwort, das heißt keine, die ich genügend nenne. Hätte er mir geſagt, er habe ein Teſtament gemacht und mir einen vollen Antheil gegeben, ſo wär' ich zufrieden geweſen, oder, hätte er mir geſagt, er habe kein Teſtament gemacht und das Geſetz würde mir einen vollen Antheil geben, wär' ich auch zufrieden geweſen. Niemand iſt leichter zufrieden zu ſtellen, als ich.“
Dieß war deutlich und weiter ließ ſich die geliebte, einzige Schweſter des Deeans nicht vernehmen.
„Und Ihr, Mary, wißt Ihr etwas von einem Teſtamente, das Euer Oheim hinterlaſſen hat?“
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