tte. Es en Aus⸗ Pfarrei⸗ ſtimmte noch vor n dieſem Schindeln
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ſamkeit an, ſo betrachte ich dieß als ein Verſprechen, und in Kirchenangelegenheiten, als ein ſehr feierliches Verſprechen.“
Nicht alle Jeſuiten in der Welt werden zu Rom erzogen oder erkennen Ignaz Loyola als den großen Gründer ihres Ordens an, es ſoll deren ſogar geben, welche nie öffentlich Profeß gethan, oder die Tonſur angenommen oder das Gelübde abgelegt haben.
„Das kommt darauf an, wie man die Sache nimmt,“ verſetzte Herr Job Pratt ruhig, lächelte aber ſo bedeutſam, daß Miſtreß Martin ſich abermals ſehr unbehaglich fühlte, da ſie mehr und mehr fürchten zu müſſen glaubte, das Ver⸗ mögen werde denn doch nach dem Rechte der Inteſtat⸗Erb⸗ folge vertheilt werden.—„Manche glauben, ein Verſprechen müſſe ausdrücklich gegeben werden, Andere meinen, dieß ſei nicht nöthig. Das Geſetz will, wie ich annehme, daß ein bindendes Verſprechen unmittelbar ansgeſprochen, und in Fällen dieſer Art überdieß geſchrieben, beſtegelt und von drei verantwortlichen Zeugen unterzeichnet werde.“
„Ich wünſche, daß eine ſorgfältige Nachforſchung ange⸗ ſtellt wird, ob ein Teſtament da iſt,“ ſagte der Geiſtliche in großer Beſorgniß.
„Ich bin ganz dieſer Anſicht,“ erwiederte Herr Job, deſſen Zuverſicht und moraliſcher Muth jeden Augenblick wuchs.„Auch ich wünſche, daß man ſogleich nachforſche, wenn ich nur wüßte, wo man nachforſchen ſoll.“
„Iſt keinem der Anweſenden etwas von einem Teſtamente des Verſtorbenen bekannt?“ fragte der Geiſtliche mit gebie⸗ teriſcher Stimme.
Eine Todesſtille folgte dieſer Frage. Eines ſah das Andere an und eine mächtige Befangenheit herrſchte unter den
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