Teil eines Werkes 
2. Bd. (1849)
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Unterhaltungen, welche ich mit dem Verſtorbenen hatte. Es ſind noch nicht vier Wochen, daß ich von verſchiedenen Aus⸗ beſſerungen mit ihm ſprach, welche unſre ſämmtlichen Pfarrei⸗ Gebäude, beſonders das Pfarrhaus, bedürften. Er ſtimmte jedem Worte bei, das ich ſagte geſtand zu, daß noch vor dem nächſten Winter ein Pferdeſchuppen gebaut und in dieſem Sommer der öſtliche Giebel des Pfarrhauſes mit Schindeln belegt werden müſſe.

Dieß Alles kann ſehr wahr ſein, Paſtor, ohne daß der Decan ein Teſtament gemacht hat, bemerkte Herr Job ruhig und, wir möchten faſt ſagen, geduldig.

Ich glaube dieß nicht, erwiederte der Geiſtliche mit einer Wärme, welche ſür unſchicklich gegolten hätte, wenn es ſich hier nicht von dem Pferdeſchuppen, dem Pfarrhaus, und dem Bethaus, alles öffentliches Eigenthum, ſondern von perſönlichen Intereſſen des Paſtors gehandelt hätte.Ein frommes Glied der Kirche würde mich nicht mit Hoffnungen hinhalten, wie der Decan mich ſeit zehn Jahren hingehalten hat, wenn er nicht geſonnen wäre, zuletzt ſein Wort zu löſen. Ich denke, Jeder wird dieſer Anſicht beiſtimmen.

Iſt der Decan wirklich ſo weit gegangen, daß er etwas verſprochen hat? fragte Herr Job ziemlich ſchüchtern, denn er fürchtete faſt, die Antwort könnte bejahend ausfallen.

Vielleicht nicht, antwortete Paſtor Whittle, der zu gewiſſenhaft war, um eine offene Unwahrheit laut werden zu laſſen, obgleich er ſich ſehr verſucht fühlte, es zu thun.Man kann aber etwas mittelbar ſo gut, wie unmittelbar verſprechen. Wenn mir etwas ſehr an dem Herzen liegt, und ich ſpreche oft davon mit einem Manne, welcher meine Wünſche erfüllen kann, und dieſer Mann höoöͤrt mich mit der größten Aufmerk⸗

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