Teil eines Werkes 
2. Bd. (1849)
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Wir wiſſen, daß es nicht ganz ſo hart iſt, Daggett, antwaͤrtete Roswell,und unſere Sägen und Aexte wer⸗ den damit fertig werden, wenn wir nur daran kommen

können.

Ja, wenn wir daran kommen könnten, Ihr ſeht aber wohl, Gar'ner, daß hier Alles unter Waſſer ſteht, und daß eine Art faſt nutzlos iſt. Auch die Sägen können bei ſo dickem Eiſe nicht ſehr virtheilhaft gebraucht werden.

Hier kann nichts anderes helfen als kräftige Arbeit und Beharrlichkeit. Ich rathe Euch, an jedem Ende des Schoners eine Säge anbringen und zwei tiefe Einſchnitte machen zu laſſen, um die Eismaſſe zu ſchwächen. Das Gewicht des Schiffes wird uns zu Hilfe kommen, und allmählich wird es ſich wieder in ſein natürliches Element ſenken.

Da es in der That kein anderes Mittel gab, welches Erfolg verſprochen hätte, wurde Gardiner's Rath befolgt. In dem Laufe der zwei nächſten Stunden wurden tiefe Einſchnitte mit den Sägen gemacht, an welche man ſogenannteNoth⸗ handhaben oder Spieren befeſtigt hatte, wodurch man faſt bis auf den Boden der Eisſchollen mit ihnen reichte. Das Waſſer gab das Haupthinderniß ab, denn dieſes ſtand wenig⸗ ſtens fünf Fuß hoch auf dem Eislager.

Durch Ausdauer und Verſuche aller Art kam man endlich doch zum Ziele. Man hörte einen Krach, der Schoner richtete ſich langſam auf und ſenkte ſich wieder ſo leicht und ſtetig in die See, als würde er auf die wiſſenſchaftlichſte Weiſe vom Stapel gelaſſen. Die Stützen dienten als Schirm für die Seiten und das Kupfer, obgleich die Bewegung kaum mehr war, als ein langſames Sinken in die durch die Sägen

allmählich ſo verminderte Eismaſſe, daß ſie eine ſo große Laſt nicht mehr tragen konnte.

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