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„Ihr mögt Eure Arbeit mit Axt und Säge fortſetzen, während ich für die Kräftigung des Schoners bordeinwärts ſorge. Zeigt mir die Spieren und Planken, welche Ihr ent⸗ behren könnt, und wir wollen ſehen, was zu thun iſt. Jeden⸗ falls habt Ihr jetzt, Ihr Burſche, bei Eurer Arbeit den Troſt, daß Euer Leben außer Gefahr iſt. Mein Schoner liegt ſechs Stunden von Euch, und iſt ſo ſicher geankert, als läg' er in einer Docke. Kommt, Daggett, laßt mich Eure Nothſpieren und Planken ſehen.“
Es mußte gewiß für dieſe Seeleute, die ſo fern von der Heimath und in einer ſo bedrohlichen Lage waren, eine große Ermuthigung ſein, zu hören, daß ein Landsmann und Freund ihnen ſo nahe war und Schutz und Unterkunft bieten konnte. Der amerikaniſche Matroſe iſt kein hurrahendes Thier, wie ſein engliſcher Vetter, er weiß aber eben ſo gut, was dankbar angenommen werden muß, wie die, welche gern mehr Lärm machen. Die Leute von Vineyard beſonders waren von Natur ruhige, beſonnene Leute, und es befand ſich nur ein Seemann an Bord, welcher mit ſeinem Verdienſt nicht haushälteriſch umging und an den Bedarf des kommenden Tages dachte. Dieß iſt die Folge der Erziehung, denn gewöhnlich wird der Menſch ruhiger, wenn ſein Geiſt ſich entwickelt, er fühlt dann, daß ihm die Sprache nur gegeben worden, um Andern ſeine Gedanken mitzutheilen. Dennoch war die Freude der
Vineyarder über dieſe unerwartete Hilfe groß, und beide Theile gingen mit Eifer und Thatkraft an die Arbeit.
Roswell Gardiner hatte die Aufgabe, bordeinwärts thätig zu ſein, während Daggett und ſeine Leute auf dem Eiſe beſchäftigt waren. Die Letzteren begannen wieder, das Schoß zu durchhauen und zu durchſägen und Schutzbretter oder
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