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— 75— Der Art war der Zuſtand der Gefühle einiger der Haupt⸗
perſonen unſerer Erzählung, als der plötzliche Tod Daggett's
erfolgte. Die Leiche war nicht aus der Hütte der Wittwe White weggebracht worden, am nächſten Morgen wurde ſie aber auf den„Grabhof“— Kirchhof würde zu episcopa⸗ liſch gelautet haben— getragen und in einer Ecke beigeſetzt, welche für die Armen und Unbekannten beſtimmt war.
Erſt jetzt glaubte der Decan ſich in dem alleinigen
Beſitze des wichtigen Geheimniſſes. Er hatte die Karte in ſeiner Behauſung und über Daggett's Lippen kamen jetzt keine
Enthüllungen mehr. Wenn die Verwandten des verſchiedenen Matroſen von ſeinem Hintritte hörten und auher kamen, um nach ſeiner Habe zu ſehen, war es kaum wahrſcheinlich, daß ſie darunter irgend etwas fanden, das ihnen irgend einen Aufſchluß über das neue Robben⸗Bereich oder über den vergra⸗ benen Schatz des Seeräubers geben konnte.
um ſich ganz ſicher zu wiſſen, nahm er von ſeiner gewöhnlichen, umſichtigen Weiſe Umgang und bezahlte der Wittwe White aus ſeiner Taſche Alles, was ſie an dem Ver⸗ ſtorbenen zu fordern hatte,— eine Summe von baaren zehn Dollars. In ihren wie in ſeinen Augen war dieß eine ſchöne Ausgleichung, den Argwohn, welchen eine ſolche ungewöhn⸗ liche Freigebigkeit wohl wecken konnte, ſuchte er dadurch zu beſeitigen, daß er ſagte:„er würde der Verwandten harren, und wenn dieſe ausblieben, reichte die Hinterlaſſenſchaft zur Rückzahlung hin, in jedem Falle wär's beſſer, er verlöre durch den Fremden, als eine vereinſamte Wittwe.“
Auch die Koſten für den Sarg, den Todtengräber und andere unbedeutende Dienſtleiſtungen bei der Beſtattung legte er vor und bemühte ſich überhaupt, alle zudringliche Fragen


