Teil eines Werkes 
1. Bd. (1849)
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ſetzte, konnte der Seelöwe raſch auslaufen und allen Neben⸗ buhlern den Vorſprung abgewinnen, ſofern Dagett Andere in ſein Geheimniß einweihen und ein anderes Schiff in derſelben Abſicht in See gehen ſollte. Sein Schoner war faſt ganz reiſefertig, während die völlige Ausrüſtung eines ähnlichen Schiffes Zeit fordert.

Daggett ſchien jedoch zu Mittheilungen nicht geneigter zu ſein als bisher. Er berichtete wiederholt von der Entdeckung der Robben⸗Inſel, und theilte anziehende Nachrichten über die Anzahl und den zahmen Zuſtand der Thiere mit, welche ſie beſuchten. Nach ſeinen Worten konnte man mitten unter ſie treten, ohne daß ſie die geringſte Furcht verriethen. Kurz, eine Hand voll Leute, meinte er, würden nichts Anderes zu thun haben, als zu tödten, die Felle abzuziehen und den Thran in Sicherheit zu bringen. Es ſei gerade, als wenn man Dollars auf einem Seegeſtade aufleſe.

Dieſe Nachrichten regten die Habgier des Decans in hohem Grade auf, denn ein lebendiges Gemälde von Wallfiſchen oder Seehunden hatte auf die Phantaſie eines ächten Suffolkers, oder richtiger, auf die eines„Oſt⸗Enders,“ wie man die nennt, welche jenſeits Riverhead wohnen, dieſelbe Wirkung, wie die prunkende Schilderung einer mit Weizen bedeckten Prairie auf die eines Wolverinen oder Buckeye, oder eine gute Börſennachricht auf die Gefühle eines Neu⸗Yorker Banquiers. Der Geldteufel hatte den Decan Pratt nie mit ſo kräftiger Fauſt gefaßt. Die Erzählung des Seeräubers, welche auch noch einmal in ſaftigen Farben vorgetragen wurde, erregte ihn kaum in dem Grade, wie Daggett's lebendiger Bericht von der Zahl, dem Zuſtand und der Größe der Robben.

Nichts wurde verſchwiegen, als die Längen und Breiten. 5*