Teil eines Werkes 
1. Bd. (1849)
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beiden Schätze(denn das Eine iſt eben ſo gut ein Schatz wie das Andere) aufzuſuchen, als ich hier an das Land geſetzt wurde. Es iſt mir ſehr gleichgiltig, ob das Schiff von Oyſter⸗Pond oder von Vineyard abſegelt.“

„Natürlich. Nun habe ich, eben ſo gut um mich Euch gefällig zu zeigen und Euch zu beruhigen, als aus jedem andern Grunde, dieſen Seelöwen gekauft und Roswell Gar'ner bewogen, den Befehl darüber anzunehmen. In vierzehn Tagen wird das Schiff reiſefertig ſein, und wenn ſich Alles ſo findet, wie Ihr ſagt, wird es eine gute Reiſe vollbringen. Alle, die bei ihm betheiligt ſind, werden Urſache haben ſich zu freuen. In dieſem Augenblicke ſehe ich nur einen Umſtand, der uner⸗ läßlich iſt; Ihr müßt mir nämlich ſofort die Karte einhän⸗ digen, damit ich mich mit ihr genau bekannt mache, ehe der Schoner abgeht.“

„Wollt Ihr die Reiſe ſelbſt mitmachen, Decan?“ fragte Daggett nicht ohne Staunen.

„Nicht perſönlich,— das nicht,“ lautete die Antwort. „Ich werde allmählich zu alt, um die Heimath auf ſo lange Zeit zu verlaſſen, und obgleich ich Angeſichts des Salzwaſſers geboren und erzogen bin, habe ich, außer einem Ausfluge nach Neu⸗York und Boſton, nie einen Verſuch damit gemacht. Da ich aber mein Vermögen an dieſes Abenteuer ſetze, iſt es natürlich, daß ich auch hören, und vor Allem ſehen will. Nun ſcheint es mir weit zweckmäßiger, mich mit der Karte vorher genau bekannt zu machen, als ſie zur Hand zu nehmen, wenn mein Schiff auf der See iſt.“

„Es wird Zeit genug ſein, daß Capitän Gar'ner ſeine Karte zur Hand nimmt, wenn er in die Nähe ſeiner beiden Ankerplätze kommt,“ verſetzte der Seemann ausweichend.