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Fall ſein könnte, beſonders bei Decanen. Tretet aber herein, damit ich Euch den Text zeige, über welchen der Geiſtliche dieſen Morgen gepredigt hat. Es iſt wohl der Mühe werth, darauf zu achten, denn die Predigt handelt von unſerm troſt⸗ loſen Zuſtande.“
Die beiden Wittwen begaben ſich jetzt in eine der inneren Stuben, wo wir ſie die Schönheiten der Predigt beſprechen,
und die Wittwe White über das„Schreckliche“ der häufigen
Beſuche des Decans an„Sabba' Tagen“ und Werktagen, ſich wiederholt ereifern laſſen wollen.
Mittlerweile war der Decan bei dem kranken Sermann eingetreten. Nach den erſten Begrüßungen und den herge⸗ brachten Erkundigungen deutete der Beſuchende nicht ohne einige Wichtigkeit darauf hin, daß er um des Kranken willen nach einem Arzte geſchickt habe.
„Ich habe es aus eigenem Antrieb gethan,“ ſetzte der Decan hinzu,—„oder, wenn ich mich richtig ausdrücken ſoll, mein Herz hat mich dazu getrieben. Es war mir peeinlich, Euch leiden zu ſehen, ohne etwas zu thun, das Euern Zuſtand lindern kann. Schmerzen und Qualen und die Stacheln des Gewiſſens zu lindern, iſt eine der angenehmſten aller chriſt⸗ lichen Pflichten. Ja, ich habe den jungen Gar'ner über die Bucht in den Hafen geſchickt, und nach drei oder vier Stunden wird er mit Doctor Sage in ſeinem Boote zurückkehren.“
„Ich hoffe, ich habe noch ſo viel Mittel, um alle dieſe Koſten und Mühen zu vergelten, Decan,“ ſagte Daggett mit etwas zagender Stimme, ſo daß ſein Freund ſich einen Augen⸗ blick ungemein unbehaglich fühlte.
„Ich weiß, daß ich, früher oder ſpäter, ſterben muß; wenn ich es aber nur erlebte, daß ich Vineyard wieder ſähe, 247— 249. 4


