Teil eines Werkes 
1. Bd. (1849)
Einzelbild herunterladen

rwiederte mir leid dürften, „ihn zu

in Bote bäre das

e gehen, en. Er u.“

agen, er billiger ftige ihn

cht mehr ganz gut genheiten ar mehr tt hatte,

hte, als dächtniß die große trat und 2 Wir heilweiſe erzeugte; gefällig übrigen

— 145—

„Nun, Herr,“ begann die Nichte nach einer neuen kurzen Pauſe wieder,—„wir können, wenn Ihr dieß für das Beſte haltet, nach Roswell ſchicken und ihn bitten, dem armen Manne dieſen Freundſchaftsdienſt zu erzeigen.“

„Solche Boten, die Aerzte holen ſollen, ſind ſtets in einer fieberhaften Eile! Ich bin überzeugt, Gar'ner hält es für nöthig, ein Pferd zu miethen, um Schelter⸗Inſel zu erreichen, und dann vielleicht ein Boot, um nach dem Hafen hinüber zu kommen. Wenn kein Boot zu finden iſt, nimmt er wohl gar ein zweites Pferd und galoppirt um die Spitze der Bucht herum. Wahrlich, fünf Dollars würden die Koſten für ein ſolches Rennen kaum aufwiegen.“

„Wenn es fünf Dollars koſtete, würde Roswell ſie eher aus ſeiner Taſche bezahlen, als einen Anderen bitten, ihm bei einer Handlung der Menſchenliebe zur Hand zu ſein. Es bedarf jedoch keines Pferdes, das Wallfiſchboot liegt an dem Damm und iſt jeden Augenblick zum Abſtoßen bereit.“

„Richtig,— das Wallfiſchboot hatte ich vergeſſen. Wenn dieß hier iſt, könnte der Doctor ziemlich billig herübergeſchafft werden, beſonders wenn Gar'ner ſeine Dienſte freiwillig anbietet. Ich glaube, Dagget's Habe wird hinreichen, die Rechnung des Arztes zu decken, da er bis jetzt die Koſten für Wohnung und Unterhalt damit zu beſtreiten im Stande war. Doch— da kommt Gar'ner; wir wollen hören, was er von der Sache denkt.“

Mit der freien Haltung, welche dem Seemann eigenthüm⸗ lich iſt, und mit dem beſcheidenen, aber doch ſtolzen Anſtande des jungen, weltgeprüften Mannes kam Roswell Gardiner heran.— Sein leicht von der Sonne gebräuntes Geſicht war mäͤnnlich ſchön, das Auge offen und klar, die Stirne edel und