Teil eines Werkes 
1. Bd. (1849)
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und Inſeln hinweg ſichtbar waren, ſowie der lachende, frucht⸗ bare, obgleich ſchmale Landſtrich, welcher den Vorgrund bildete, konnten nicht verfehlen eine liebliche Landſchaft anzugeben.

Decan Pratt dachte jedoch kaum an Ausſichten oder Schönheiten irgend einer Art, als die Stute das offene Thor ſeiner Wohnung erreichte. Mary ſtand in dem bedeckten Ein⸗ gang oder der Vorhalle des Hauſes und ſchien der Rückkehr ihres Oheims beſorgt entgegen zu ſehen. Dieſer gab die Zügel in die Hand Sam's, eines Schwarzen, welcher jetzt kein Sclave mehr war, aber von den alten Sclaven der Familie Pratt herſtammte und in dieſer Eigenſchaft ſich heranließ, auf dem Hofe herum zu lungern und für halben Taglohn zu arbeiten.

Nachdem der Oheim vom Wagen geſtiegen, näherte er ſich mit ziemlich theilnehmender Miene der Nichte.

„Nun, Maxry,“ ſagte er,„wie ergeht es ihm jetzt?“

„Ach, mein lieber Herr, ich glaube nicht, daß er am Leben bleiben kann; ich bitte Euch inſtändig, erlaubt mir, in den Hafen hinüber zu ſchicken und Doctor Sage rufen zu laſſen.“

Der„Hafen“ war natürlich Sags⸗Hafen, und der erwähnte Arzt war einer der trefflichſten Heilkünſtler des alten Suffolks. Das Land war im Allgemeinen ſo geſund und die Sitten des Volkes ſo einfach, daß man weder Advokaten noch Aerzte in den Dörfern fand, wie dieß jetzt der Fall iſt. Beide waren zu Riverhead und zu Sag⸗Harbour zu haben; wenn aber Jemand auf den Straßen von Suffolk„Squire“ oder „Doctor“ rief, drehten ſich nicht Sechszehn herum, um zu antworten, wie dieß in anderen Gegenden der Fall ſein ſoll, wo die eine Hälfte auf„Squire“ und die andere auf„Doctor“ Antwort gibt.