Teil eines Werkes 
1. Bd. (1849)
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Der Decan hatte zwei Gründe, dem eifrigen Wunſche ſeiner Nichte entgegen zu ſein; der Eine waren die Koſten, obgleich er in dieſem Falle darauf nicht das größte Gewicht legte, den andern Geund behielt er für ſich, mit dem Vor⸗ ſchreiten unſerer Erzählung wird er jedoch hervortreten. Einige Wochen vor dem erwähnten Sonntage hatte ein Seeſchiff, das von der Reiſe kam, in Gardener's Bay, dem gewöhnlichen Ankerplatze für alle Arten von Fahrzeugen, angelegt. Ein Boot dieſes Schiffes, welches bald nachher

weſtwärts ſegelte und wahrſcheinlich nach Neu⸗York ging,

ſetzte einen alten, abgelebten Seemann bei Oyſter⸗Pond an den Strand. Der Fremde war nicht nur an Jahren bedeu⸗ tend vorgeſchritten, ſondern erlag augenſcheinlich einer ſchweren Krankheit.

Die Auskunft, welche der Seemann von ſich gab, war hinreichend deutlich. Er war auf Martha's Vineyard geboren, hatte aber, wie die Knaben dieſer Inſel in der Regel thun, in ſeinem zwölften Jahre die Heimath verlaſſen, und war nun über fünfzig Jahre von ſeinem Geburtsorte fern geweſen. Da er fühlte, daß ſeine Kräfte mehr und mehr ſchwanden und ſeine Tage gezählt waren, hegte er den Wunſch, ſeine Augen da zu ſchließen, wo er ſie zuerſt dem Lichte des Tages geöff⸗ net hatte.

Tom Daggett, wie ſich dieſer Seemann nannte, hatte den Befehlshaber des erwähnten Schiffes überredet, ihn von den weſtindiſchen Inſeln mitzunehmen und an dem genannten Orte auszuſetzen, da Vineyard nur etwa hundert Meilen öſtlich von der Oyſter⸗Pond⸗Spitze liegt. Er hoffte, hier eine Gelegen⸗ heit zu finden, dieſe letzten hundert Meilen zurückzulegen.

Daggett war, wie er zugab, arm, ohne Freunde, ohne

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