Teil eines Werkes 
1. Bd. (1849)
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des Wortes, aber er geſtand edeln Gefühlen und den Pflichten gegen unſeres Gleichen ſelten einen Heller zu. Er war Wittwer und kinderlos, Verhältniſſe, welche ſeine Habgier noch unverzeihlicher machten; denn Viele, die um ihretwillen gegen das Geld gleichgiltig ſind, mühen ſich ab und ſparen, um für die, welche ſie zurücklaſſen, Schätze aufzuhäufen. Der Deean hatte nur eine Nichte zur Erbin ſeiner Habe, b es hätte ihm denn gefallen müſſen, über dieſen Verwandt⸗ ſchaftsgrad hinauszugehen und einen Theil ſeines Vermögens . entfernteren Anverwandten zu vermachen. Die Kirche oder dasBethaus hatte jedoch ein Auge auf ſeinen Geld⸗ 1 kaſten, und man raunte ſich in die Ohren, es ſei ihr durch nur ihr bekannte Mittel bereits gelungen, ſeiner ſo feſt geſchloſ⸗ ſenen Hand eine Summe von nicht weniger als hundert Dollars als Geſchenk für ein gewiſſes theologiſches Seminar zu ent⸗ winden. Nach den Muthmaßungen mancher Leute war dieß nur der Anfang einer religiöſen Freigebigkeit, und der vortreff⸗ liche, gottſelige Decan ließ hoffen, er werde faſt über ſeine ganze Habe in gleicher Weiſe verfügen, wenn der Augenblick herannahte, wo ſie ihm ſelbſt von keinem Nutzen mehr ſein . könne. Dieſe Anſicht fand bei manchen frommen Frauen, welche ſelbſt Töchter hatten, das günſtigſte Gehör, und ſie verfehlten ſelten, ihre Betrachtungen über dieſen anziehenden 3 Gegenſtand mit einer Bemerkung dieſer Art zu ſchließen: Nun, in dieſem Falle und mir ſcheint Alles auf einen ſolchen Ausgang hinzudeuten wird Mary Pratt nicht mehr bekommen, als irgend eines andern armen Mannes Tochter. Mary, das einzige Kind Iſrael Pratt's, eines ältern Bruders des Decans, dachte wenig an all das. Sie war in ihrem zehnten Jahre eine Waiſe geworden, denn ihre Eltern

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