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ganz fallen laſſen und Long⸗Island an deſſen Stelle geſetzt.
Long⸗Island oder die Inſel Naſſau erſtreckt ſich von der Mündung des Hudſon bis zu der öſtlichen Grenze von Connec⸗ ticut und bildet eine Art Seewall, welcher die ganze Küſte des letztern kleinen Gebietes gegen die Wellen des mächtigen atlantiſchen Meeres ſchützt. Drei der älteſten Neu⸗Yorker Grafſchaften, wie ihre Namen, die des Königs, der Königin und Suffolk, ſchon andeuten, liegen auf dieſer Inſel. Die erſtere wurde urſprünglich von den Holländern bevölkert und hat, wenn man die in neuerer Zeit entſtandenen Städte aus⸗ nimmt, noch jetzt eben ſo viele holländiſche als engliſche Namen aufzuweiſen. Die Königin⸗Graſfſchaft iſt gemiſchter, denn hier drangen ſchon früh Abenteurer von der andern Seite des Sundes ein und ſetzten ſich feſt; Suffolk aber, wel⸗ ches beinahe, wenn nicht völlig zwei Drittheile der ganzen Inſel umfaßt, iſt und war ſtets im Beſitz eines Volkes, das urſprünglich von den Puritanern Neu⸗Englands herſtammt.
Die Königs⸗Graſfſchaft iſt unter dieſen Drei bei Weitem die kleinſte, nach Neu⸗York ſelbſt aber die bevölkertſte in dem Staate, was dem Umſtande zuzuſchreiben iſt, daß zwei neu entſtandene Vorſtädte des großen Stapelplatzes, Brooklin und Williamsburg, zufällig innerhalb ihres Bereiches an der Küſte des irrthümlich ſo genannten Eaſt⸗Rivers liegen,— eines Armes der See, welcher dieſen Namen erhalten hat, um ihn von dem Hudſon zu unterſcheiden, welcher, wie alle Manhat⸗ taneſen wohl wiſſen, eben ſo oft North⸗River als nach ſeinem eigentlichen Namen genannt wird.
Seit der Entſtehung dieſer zwei Vorſtädte Neu⸗Yorks, deren eine faſt hunderttanſend Seelen zählt, während die
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