Teil eines Werkes 
1. Bd. (1849)
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Wenn die Geſundheit oder die gewöhnlichen Mittel des Erfolgs uns verlaſſen, beginnen wir zu fühlen, wie ganz unfähig wir ſind, auch nur unſere eigenen Zwecke durchzu⸗ führen, geſchweige in die tiefen Geheimniſſe einzudringen, welche den Anfang und das Ende umhüllen. Man hat oft geſagt, die glücklichſten Lenker ihrer Mitmenſchen ſähen ihre eigene Unzulänglichkeit zu Erreichung ihrer Zwecke am klarſten. Wenn Napoleon, wie man behaupten will, wirklich geſagt hat: Je propose et je dispose, muß es in einem jener raſchen Augenblicke geſchehen ſein, wo der Erfolg ihn über ſeine Unzulänglichkeit blendete. Niemand baute mehr auf das Glück, gab den Ausgang großer Begebenheiten lieber den Beſchlüſſen des Schickſals anheim und achtete ängſtlicher auf das Steigen und Sinken ſeinesSterns, wie er es nannte. Dieß war ein Glaube, welcher nicht zum Guten führen konnte; aber er bewies deutlich, wie die kühnſten Pläne, die ausge⸗ dehnteſten Mittel und der ſtolzeſte Ehrgeiz bei weitem nicht jenes erhabene Bewußtſein der Macht und ihrer Segnungen geben, welche die Herrſchaft der Allmacht auszeichnen.

Der Zweck dieſes Buches iſt, den Menſchen auf einem neuen Gebiete ſeiner Thatkraft darzuſtellen und ſeine Abhän⸗ gigkeit von der Hand zu ſchildern, die keinen Sperling ohne ihr Wiſſen vom Dache fallen läßt. Die wiffenſchaftlichen Verſuche, welche die Seemänner der vier größten Seeſtaaten der Chriſtenheit in der neueren Zeit beſchäftigt haben, führten zu Entdeckungen, welche uns mit beiden Polarkreiſen vertrauter machten, als dieß, ſo weit bekannte Ueberlieferungen reichen, früher der Fall war. Wir ſagenbekannte Ueberlieferungen, denn man darf annehmen, daß die Alten unſere Halbkugel kannten, wenn ſie auch den Gefahren hoher Breitegrade viel⸗