Teil eines Werkes 
2. Bd. (1849)
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gewiſſe neuere Begebniſſe in furchtbarer Weiſe durch ſeine Erinnerung und ſeine Seele, welche, ſo zu ſagen, über

dem Rande der Ewigkeit ſchwebte, war beunruhigt. Was iſt aus Eurer Tante geworden, ſagte Spike halbleiſe,aus der Wittwe meines alten Capitäns? Sie müßte hier ſein; und Don Wan Montezuma, wo iſt er? Roſa wendete ſich ab, um ihre Thränen zu verbergen,

und die Fragen des ſterbenden Mannes blieben unbeant⸗ wortet. Jetzt glänzte ein Strahl der Erinnerung an die Kinderjahre durch Spike's Seele, er faltete ſeine Hände und verſuchte zu beten. Wie ſo Viele aber, welche ein anges Leben ohne jeden Verkehr mit ihrem Schöpfer, ohne Zeachtung ſeines Witlens und ſeiner Gebote hingebracht, und den kleinlichen Intereſſen des Augenblickes täglich, ſtündlich Grundſätze und Pflicht geopfert haben, fand er es ſchwer, ſich an ein Weſen zu wenden, welchem er ſo lange fremd geblieben war. Die Schuld lag jedoch an

ihm, denn ſelbſt über das Todesbett Stephan Spike's neigte ſich die ewige

Barmherzigkeit, hätte dieſer rauhe Geiſt es über ſich vermocht, ſich in Ernſt und Wahrheit an ſie zu wenden.

Da die Frauen ſeinen Kampf ſahen, überließen ſie ihn auf kurze Zeit ſeinen Gedanken.

Molly, ſagte Spike endlich mit der ſchwachen

Stimme deſſen, der ſein Ende herannahen ſieht,ich hoffe, Ihr werdet mir verzeihen. Ich weiß, daß ich ſchwere, ſchwere Tage über Euch gebracht habe.

Es iſt hart, wenn ein Weib ihrem Geſchlechte ent⸗ agen muß, Stephan, wenn ſie, ſo zu ſagen, ihre Natur bwerfen und ein Mann werden muß.

Es hat Euch ſchrecklich umgewandelt. Selbſt Eure