— 332—
dieſer Weiſe mit Euch zu ſprechen, Roſa Budd,“ war die feierliche Antwort.„Ich kann mir nicht ſchmeicheln, je ſo hübſch geweſen zu ſein wie Ihr, noch war jener arme Sterbende in ſeiner Jugend ein Harry Mulford; aber wir waren einſt jung und glücklich und achteten und liebten uns; dennoch ſeht Ihr, wohin es gekommen iſt.“
Roſa ſchwieg, denn ſie liebte ihren jungen, ehren⸗ haften Gatten zu zärtlich, als daß ſie gefürchtet hätte, je von einem Schickſale, wie das ihrer armen Freundin, ereilt zu werden.
Spike ſchien jetzt geneigt, das Geſpräch wieder aufzu⸗ nehmen, und Roſa trat an die Seite des Bettes, wohin Hans ihr folgte, ſich aber ein wenig im Hintergrunde hielt, als ſei ſie nicht gewillt, die Erregung, welche ſie wirklich fühlte, ſehen zu laſſen, vielleicht auch, weil ſie wußte, daß ihr uneinnehmendes Aeußere nichts dazu bei⸗ tragen könne, ihr die verlorne Liebe ihres Gatten wieder zu gewinnen.
„Ich fürchte, ich bin ein ſehr gottloſer Mann gewe⸗ ſen,“ ſagte Spike ernſt.
„Wir find alle ſündige Menſchen,“ antwortete Roſa. „Setzt Euer Vertrauen auf die Vermittelung des Sohnes Gottes, weit ſchwerere Sünden als die Eurigen können
Vergebung finden.“
Der Capitän ſchaute die ſchöne Sprechende ſtarr an; allein Leichtſinn, ein vierzigjähriges Jagen nach weltlichen, ſelbſtſüchtigen Zwecken, und eine Lebensweiſe, welcher der Gedanke an Gott und die Furcht vor der Zukunft ſtets fern geblieben war, hatten ſeinen geiſtigen Theil in eine Art eiſerner Rüſtung eingeſchnürt, welche ein gewöhnlicher Gewiſſensſtich nicht durchdringen konnte. Dennoch zuckten
gewiſſe neuer Erinnerung dem Rande „Was halbleiſe,„ müßte hier Roſa u und die Fro wortet. Ie Kinderjahre und verſuch unges Leb Zeachtung ind den ſtündlich es ſchwer, lange frer ihm, den neigte ſich
Geiſt es Nan ſie zu Da
Stimme Ihr wer ſchwere
„E agen m bwerfer „C


