„Wäre es ehrlich geweſen, irgend Jemandem eir altes, zerfallenes Schiff zu verkaufen, Stephan Spike?“
Spike's Gewiſſen war in Folge ſeines Gewerbes hart wie Eiſen geworden. Man hat oft behauptet, der Handel verhärte das Herz; wir laſſen dieß hingeſtellt ſein, ſind aber der Ueberzeugung, daß ſich der glücklich ſchätzen darf, welcher aus einem Berufe dieſer Art, beſonders im kleinen Maßſtabe, mit ganz reinem Gewiſſen hervorgeht. Als Hans daher dieſe Frage an den Sterbenden ſtellte,— denn der Tod war Spike näher, als er felbſt glaubte, obgleich er eine Wiedergeneſung nicht mehr hoffen konnte,— wußte er ſich ſie nicht recht zu erklären. Er ſah kein Arg darin, einen möglichſt vortheilhaften Handel abzuſchließen, und konnte nicht begreifen, warum er etwas, das ſein Eigen⸗ thum war, nicht um den höchſten Preis, welchen er erzielen konnte, ſollte anzubringen ſuchen. Dennoch wollte er ſich einigermaßen rechtfertigen.
„Ich gebe es zu, die Brigg war alt,“ ſagte er,„aber ſie war ſtark und konnte noch lange laufen. Ich ſprach von ihrer Gefangennehmung nur als von einem Begebniß, das nicht lauge ausbleiben konnte, wenn die Mexikaner ſie kauften, ſo daß es ſich von ihren Eigenſchaften nicht weiter handelte, man hätte denn ihre Schnelligkeit ins Auge faſſen wollen, und dieſe war trefflich, wie Ihr wißt, Hans.“
„Und um dieſe Brigg grämt Ihr Euch, Stephan Spike, hier auf Euerm Todesbette mehr, als um irgend etwas Anderes?“
„Nicht ſo ſehr, als um die hübſche Roſa Budd, Hans; Roſa iſt ein ſo entzückender Anblick.“
Die Geſichtsmuskeln des armen Weibes zuckten ein wenig, und ſie blickte tief gekränkt darein, denn, die Wahr⸗
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zeit zu ſage z9res verbrec der Art zug wieder einig mmußte er ſie dieſen Umſta buhlerin anz. Sie ſah und beſchloß, „Stepho dem Bette, man Euch d während Ihr könnt. Mard drei Jahre, ſie lebt bis geleſen, welch in die See ſp wo ſie zu ſin Spike ſ ſchwieg, ſpra ſeinem Blicke Folge einer A rührte von Gewiſſen ſtac Gattin noch lebendigen F gehen, das e von Jahren z „Seid 244— 246.


