Teil eines Werkes 
1. Bd. (1849)
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Der Regen kam, und mit ihm jenes wohlthuende Gefühl, das eine ſolche Gabe begleiten mußte. Mulford hatte kaum hinreichend Zeit, der Geſellſchaft ſeine Anord⸗ nungen zu erklären, und Jedem ſeinen Platz entlang des Behälters und der Rinne, welche das Waſſer in jene leitete, anzuweiſen, als das Platſchen des Regens dumpf rauſchend über die See daher klang. Dem erſten, ſchweren Tropfen war jede Lippe zugewendet, und dann goß es, wie aus tauſend Strömen nieder. Der Wind ſchwieg faſt ganz, und nur der Saum einer großen, ſchwarzen Wolke zog über das Wrack hin, auf welches der Regen nur eine Minute lang niederſtrömte. Aber es goß nieder, wie es innerhalb der Wendekreiſe niederzugießen pflegt, und unſere Freunde hatten des erſehnten Waſſers in Fülle vor ſich.

Alle tranken und fühlten ſich erquickt, und als der Regen vorüber war, und Mulford ſein Behälter unterſuchte, fand er es noch bis zum Rande angefüllt. Der Durſt war nicht zu lange gefühlt, und daher auch nicht zu ungeſtüm geſtillt worden, als daß Jemand Schaden genommen hätte, obgleich Alle ſich hinreichend erquickt hatten. Vielleicht hatte auch die Kühle der Stunde, denn der Tag dämmerte eben, als die Wolke vorüberzog, und der Umſtand, daß die Geſellſchaft ganz durchnäßt war, dazu beigetragen, daß man die willkommene Gabe mit Beſonnenheit genoß.

O geſegnetes, geſegnetes Waſſer! rief Biddy, indem ſie ſich von den Knieen erhob;Amerika iſt doch kein ſo ſchauerliches Land, wie Manche behaupten. Ich habe ſelbſt in Irland kein beſſeres Waſſer getrunken.

Roſa drückte ihr Dankgefühl in geeigneteren Worten aus. Auch Miſtreß Budd und Hans Tier ſprachen ſich, ihrem Charakter gemäß, jene in innigen Ausrufungen,

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