Teil eines Werkes 
1. Bd. (1849)
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dazwiſchen treten, um ſeinen Gefährten zu hindern, mehr Schaden, als Nutzen zu ſtiften. Es gelang ihm jedoch, und er hatte bereits ein Behälter zu Stande gebracht, welches mehr als eine Maaß Waſſer halten konnte, als der erſte große Tropfen aus der Wolke fiel. Das Behäl⸗ ter war eine lange, verhältnißmäßig tiefe Aushöhlung, welche ſo zierlich in die Planken eingeſchnitten war, daß ſie die erwähnte Menge Waſſers faſſen konnte.

Theuerſte Roſa, erhebt Euch und ſeht, was der Him⸗ mel uns ſendet, ſagte Mulford, indem er die Geliebte aus ihrem unruhigen Schlummer weckte.Es beginnt zu regnen, und Gott iſt hier, wie auf dem Lande, mit uns.

Waſſer! rief Biddy, welche derſelbe Aufruf geweckt hatte.Welch ein Segen iſt gutes, füßes Waſſer? und gewiß, wir müſſen Alle Gott auf den Knieen für eine ſolche Wohlthat danken.

So kommt, ſagte Mulford eilig,es wird ſogleich regnen, ich höre ſchon das Aufſchlagen der Tropfen auf der See. Kommt Alle hierher und trinkt, da ein barm⸗ herziger Gott uns das Mittel dazu bietet.

Man denkt ſich wohl, daß dieſe Aufforderung williges Gehör fand. Alle erhoben ſich eilig, und das Wort Waſſer ließ ſich von jeder Lippe hören. Biddy hatte weniger Selbſtbeherrſchung, als die übrigen, und man hörte ſie rufen:

Ach, und habe ich dieſe Nacht nicht von den geſeg⸗ neten Quellen und Brunnen meines ſchönen Irlands geträumt, und von allen im Traume getrunken; das iſt aber jetzt vorüber, und ich wache, und gut hat es mir gethan, wie ich bereit bin, für einen Tropfen Waſſer zu ſterben.