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aber Noth leidet, ſehnt man ſich mehr darnach, als nach Ehren und Reichthümern.“
„Ihr habt ganz recht, Biddy,“ entgegnete die Wittwe, „und es iſt ein Genuß, von dem wenigſtens zu ſprechen, was man nicht haben kann. Ich habe den ganzen Nach⸗ mittag daran gedacht, welche köſtliche Sache es um einen gebratenen Truthahn mit Moosbeerenſauce iſt, und ich wundere mich jetzt, daß ich nicht dankbarer für all die guten Dinge geweſen bin, welche dle Vorſehung mir geſendet hat. Mein guter Herr Budd war ein leiden⸗ ſchaftlicher Freund von Hammelfleiſch, und ich habe ihn dieſer Vorliebe wegen oft gottlos ausgelacht, worauf er ſtets ſeine Antwort bereit hatte; und dieſe war, es gäbe auf der See keine Hämmel. Wie wahr hat er geredet, liebe Roſy; es gibt in der That keine Hämmel auf der See.“
„Nein, Tante,“ erwiederte Roſa's ſanfte Stimme unter dem Shawl,„es gibt keine ſolche Thiere auf dem Meere; Gott iſt aber hier ebenſo gut bei uns, wie zu Neu⸗York.“
Eine lange Pauſe folgte dieſer einfachen Bemerkung des holden Weſens, und der Maat hoffte, das Geſpräch würde nicht wieder aufgenommen werden, denn jede Sylbe war ein Dolchſtich für ſein Herz. Die Natur war aber in den beiden älteren Frauen ſtärker, als das Nachdenken, und Biddy begann nach einer kurzen Pauſe von Neuem:
„Betet für mich, Madame,“ ſagte ſie ſeufzend, daß ich ſchlafen kann. Ein wenig Schlaf würde dem Körper ebenſo wohl thun, wie ein Biſſen Brod, um nicht zu ſagen, wie ein Tropfen Waſſer.“
„Seid ruhig, Biddy; wir wollen für Euch beten,“
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