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Unus und ſeine Schweſter ruderten der Rauchſäule ent⸗ gegen und nach ſechs und dreißig Stunden faſt ununterbrochener Arbeit gelang es ihnen, an den Vulkan anzulegen, auf den ſie mit Beben und Zittern ſchauten, deſſen geheimnißvolles Wirken ſie nicht begriffen, wo ſie aber eine Zuflucht ſuchen mußten, wie der Landvogel ſeine müden Schwingen auf den Spieren eines Schiffes ausruht, wenn eine unerwartete Kühlte ihn meerwärts getrieben hat.
Als man die Geſchwiſter entdeckte, waren ſie eben im Begriffe, von ihrem Ruheplatze wieder auszulaufen, da ſie die Kuppe im Geſichte hatten.
Mark fragte dieſes Geſchwiſterpaar in Betreff des beab⸗ ſichtigten Zuges Waally's ſehr umſtändlich aus. Unus war für einen Wilden ſehr verſtändig und ſchien recht gut zu wiſſen, wie die Dinge ſtanden. Nach ſeiner Anſicht lag es in der Abſicht ſeiner Landsleute, den erſten ruhigen Tag, oder den erſten Tag, wo die Bö leicht blies, die Ueberfahrt zu bewerkſtelligen; und dieß war gerade die Zeit, in welcher unſere Coloniſten dem Feinde nicht draußen auf der See zu begegnen wünſchten.
Nach ſeiner Schilderung war der Zug durch Anzahl und Entſchloſſenheit zumal furchtbar, obgleich ſte wenig Waffen hatten, die ausgenommen, welche Wilde zu führen pflegen. Ein halbes Dutzend alter Gewehre befand ſich in den Canoe's, ſo wie ein kleiner Vorrath von Pulver und Blei; ſeit ſie aber von Jones und Peters verlaſſen worden, hatten ſie Niemand, welcher es verſtand, von dieſen Waffen den rechten Gebrauch
zu machen. Demungeachtet waren die Eingeborenen ſo zahl⸗ reich, hatten ſo viele Waffen, welche in ihrer Art zu kämpfen furchtbar waren, und fühlten ſich des Sieges ſo gewiß, daß


