Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
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Unus nicht anſtand, ſich dahin auszuſprechen, die Coloniſten würden klug handeln, auf eine andere Inſel zu flüchten, wenn ſie eine ſolche wüßten, wäre es auch mit Hinterlaſſung des größten Theils ihrer Habe.

Unſer Statthalter dachte aber nicht daran, einem ſolchen Rath Gehör zu geben. Er kannte die Stärke ſeiner Stellung auf der Kuppe und fühlte ſich nicht geneigt, dieſe aufzugeben. Am beſorgteſten war er wegen des Riffes, wo ſein Gebiet viel zugänglicher war. Es war nicht leicht einzuſehen, wie er den Krater, das Schiff, den Schoner auf ſeinen Stützen, Schweine, Geflügel und die übrige weit und breit auf jener Gruppe zer⸗ ſtreute Habe durch die ihm zu Gebote ſtehenden Mittel gegen hundert Canoe's vertheidigen könne. Unus eingerechnet, welcher ſich ſogleich und mit Freuden ſeinen neuen Freunden anſchloß, waren ihrer acht, nämlich: Mark, Heaton, Betts, Bigelow, Socrates, Peters, Jones und Unus. Zu dieſen könnte man füglich noch zwei bis drei Frauen zählen, die man vielleicht zum Herbeiſchaffen der Munition und als Wachen brauchen

konnte, während die übrigen für die Kinder zu ſorgen, auf

die Thiere zu achten hatten u. ſ. w.

Alle dieſe Dinge wurden von Mark in Betracht gezogen, während Peters die Mittheilungen des Indianers Satz für Satz verdolmetſchte.

Es war unerläßlich, ſofort einen Entſchluß zu faſſen. Peters war nun in ſeiner niedlichen kleinen Pedrilla glücklich und zufrieden, und es war daher nicht nöthig, ſeinetwegen die Reiſe fortzuſetzen. Was den Plan betraf, die Schweine auf die Höhen der Rancocus ⸗Inſel zu ſchaffen, ſo war dieſe Zeit gewiß nicht die günſtigſte, wenn es jetzt auch möglich geweſen wäre; wir ſagenjetzt, denn der Beſuch der Wilden machte von nun an jede Art des Beſitzes auf der Inſel ſehr unſicher⸗

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