Teil eines Werkes 
2. Bd. (1848)
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hatte und wie eine junge Antilope auf ihn zu ſprang, machte Alles eher klar, als man gehofft hatte. Niemand zweifelte, daß die ſo eifrig Anhereilende ein Weib, Peggy, des armen Bur⸗ ſchen indianiſche Frau ſei. Und Peggy war es wirklich, und nachdem das Weinen und Lachen und das Liebkoſen der ſo lange Getrennten ſich ein wenig gegeben hatte, ließ Peters, welcher die Sprache ſeines Weibes ziemlich geläufig ſprach und den Dolmetſcher vertrat, folgende Erläuterungen hören.

Nach den jetzt durch Pedrilla gegebenen Nachrichten war der Kampf zwiſchen Uruni und Waally mit neuer Wuth aus⸗ gebrochen, nachdem Jones und ihr Mann entflohen waren. Das Glück hatte ſich, wie es zu thun pflegt, wankelmüthig erwieſen, und Waally begann Sieger zu werden. Sein Feind kam in große Bedrängniß und ſah ſich genöthigt, auf einer der kleinſten Inſeln der Gruppe Zuflucht zu ſuchen, wo er ſich mit ſeinen Anhängern mit Mühe und nur durch die größte Wachſamkeit halten konnte.

Waally erhielt dadurch freie Hand, ſeine Abſichten zu verfolgen und der Geſellſchaft weißer Menſchen nachzuſpüren, welche, wie er wußte, mit ſo viel koſtbarer Habe ſüdwärts geſegelt waren, und ſeine Eroberungen zumal auszudehnen, indem er den Berg in Beſitz nahm, welchen er das Jahr vorher beſucht hatte.

Ein großer Zug wurde daher beſchloſſen, und hundert Canoe's, mit mehr als tauſend Krieger an Bord, waren bereits zu einem wichtigen Unternehmen abgeſegelt. Dieſem Zuge hatte ſich Unus, Peggy's Bruder, der ein ſehr geachteter Krieger war, anſchließen müſſen, und da gegen fünfzig India⸗ nerinnen ſich entſchloſſen hatten, mit auf die Inſel zu ziehen, folgte auch Peggy; der Rang der Geſchwiſter war überhaupt nicht der Art, daß man auf ihr Thun ſehr geachtet hätte.