Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
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zügen konnte gewiß ſein, raſch vorzurücken, ſofern nur ſein Betragen tadellos war. Es iſt daher nichts weniger als über⸗ raſchend, daß unſer junger Seemann zweiter Steuermann des Rancocus wurde, ehe er ſein achtzehntes Jahr völlig zurück⸗ gelegt hatte.

Die Reiſe von London nach Canton, und von da nach Philadelphia zurück, nahm gegen zehn Monate hin. Der Ran⸗ cocus war ein ſchneller Segler, aber er konnte den Chineſen ſeine Schnelligkeit nicht mittheilen. Dieß hatte die Folge, daß Mark, als er am Vorgebirge May vorbeikam, nur noch wenige Wochen zu ſeinem neunzehnten Jahre hatte; was aber mehr war, er hatte von Capitän Crutchely das Verſprechen, bei ſeiner nächſten Reiſe als ſein erſter Offizier, nämlich als Oberſteuermann mit ihm ſegeln zu dürfen.

Mit dieſem Verſprechen eilte Mark, ſobald er des Schiffes klar war, ſtromauf nach Briſtol.

Bridget Yardley war jetzt, um an der Vergleichung feſt⸗ zuhalten, mit welcher wir das Bild dieſer erblühenden Blume begonnen haben, aufgeknospt, und wenn ſie ſich nicht bereits zur vollen jungfräulichen Blüthe ausgebreitet hatte, war ſie dieſer Zeit ſo nahe, daß ſie ohne alle Widerrede gewahren ließ, ſie löſe die Verſprechungen ihrer Kindheit in vollem Maaße ein.

Mark fand ſie ſchwarz gekleidet; ſie trauerte um ihre Mutter. Dieſes ernſte Begebniß hatte ſie, das einzige Kind, mehr als je zu Anne hingezogen, und die beiderſeitigen Väter waren dieſer Innigkeit nicht entgegen, da ſie nicht ſchaden, wohl aber ſich ſehr nützlich erweiſen konnte.

Mit dem jungen Seemanne verhielt es ſich jedoch anders. Er war kaum vierzehn Tage zu Haus und begann mit dem Giebeldache des Doctor Yardley wieder vertraut zu werden,