Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
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Amſterdam ein und ging von da nach London, wo es eine Fracht nach Cadir bekam. Der franzöſiſche Revolutionskrieg war in vollen Flammen emporgelodert, und die amerikaniſchen Schiffe bemächtigten ſich eines großen Theiles des Weltverkehres.

Capitän Crutchely hatte Befehl, mit ſeinem Schiffe an den europäiſchen Küſten zu bleiben und die Verhältniſſe möglichſt zu benützen, bis er eine gewiſſe Summe ſpaniſcher Dollars geſammelt hätte, worauf er Vorräthe und Waſſer einnehmen und wieder in aller Eile nach Canton ſegeln ſollte. Dieſer Vorſchrift gehorchend, ging er von Hafen zu Hafen und zog, als eine Art Folge des Umſtandes, daß das Schiff Quäkern gehörte, aus ſeinem friedlichen Charakter ſehr bedeutenden Gewinn, wobei Mark zugleich in den Stand geſetzt wurde, von dem, was man die Welt zu nennen pflegt, ſo viel zu ſehen, als in Seehäfen zu ſehen iſt.

Der Unterſchied iſt allerdings groß zwiſchen Städten, welche bloße Marktplätze, und jenen, welche wirklich politiſche Hauptſtädte großer Länder ſind. Niemand kann die große Verſchiedenheit, welche in der That zwiſchen ſolchen Städten beſteht, einſehen oder in ihrer ganzen Ausdehnung würdigen, wenn er nicht beide geſehen und zwar nahe genug geſehen hat, um mit ihnen ganz vertraut zu ſein. Manche Städte und unter dieſen nimmt London den erſten Platz ein ver⸗ einigen beides; und wo dieſes der Fall iſt, wird ſich ſtets ein Ton geltend machen, der ſelbſt, wenn möglich, noch weniger kleinſtädtiſch und beſchränkt iſt, als der, welchen man in Städten findet, die ſich nur eines Hofes erfreuen. Dieß iſt der Grund, warum Neapel, ſo unbedeutend auch ſein Handel iſt, Wien, und Genua Florenz überlegen iſt.

Während es thöricht wäre, behaupten zu wollen, Mark