Teil eines Werkes 
1. Bd. (1848)
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ihren Schwüren ewiger Treue und in ihrem Verſprechen, künf⸗ tig, aber doch ſobald als möglich, Mann und Frau zu werden. Dieß mag Manchen äußerſt unſchicklich, und äußerſt vor⸗ eilig zumal erſcheinen; die Wahrheit zwingt uns jedoch, zu ſagen, daß die Unſchicklichkeit bei weitem nicht ſo einleuchtend war als die Voreiligkeit. Die Letztere iſt nicht in Abrede zu ſtellen, obgleich Mark früh emporgewachſen war und in einer Lebenszeit als Mann daſtand, wo Jünglinge in weniger glück⸗ lichen Klimaten kaum Schöße an ihre Röcke bekommen. Das Unſchickliche aber muß offenbar nach den Sitten des Geſell⸗ ſchaftszuſtandes, in welchem beide Theile erzogen wurden, und nach den Pflichten bemeſſen werden, welche man ihnen einprägte. In Amerika bekümmerten ſich damals, wie noch jetzt, die Eltern, beſonders in den ſogenannten mittleren Klaſſen, wenig um die Verbindungen, welche ihre Kinder in dieſer Art ein⸗ gingen. So lange die Parthieen ſittlich und von gutem Rufe waren, ſo lange nichts Abſonderliches gegen ſie vorlag und ſie in geſelliger Hinſicht auf ziemlich gleicher Stufe ſtanden, gab man ſich zufrieden; oder, wenn wirklich mehr verlangt wurde, geſchah dieß gewöhnlich, wenn es zu ſpät und das junge Paar in der Liebe ſchon zu weit vorgeſchritten war, um gewöhnlichen Klugheitsgründen die gehörige Kraft zu geben. Mark ging dießmal, eineſchwerere Kette nach ſich ziehend, aber doch froher Hoffnung voll, zur See. Seine Jahre ließen keinem Trübſinne Raum, und während er ſo treu blieb, als wäre er der nächſte Thor⸗Nachbar, war er, nachdem die erſte Woche dahingeſchwunden, munter und das Leben des ganzen Schiffsvolkes. Dieſe Reiſe ging nicht, wie die erſte, unmittelbar nach Canton, ſondern das Schiff nahm eine Zuckerladung nach

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