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Die wirkliche Schweſter war an Leib und Geiſt weniger lebhaft und rege, als ihre Freundin, und hörte alle dieſe Pläne und Einfälle mit einer ruhigen Hingebung an, welche nicht ganz frei von Staunen war.
Das Ergebniß dieſes ganzen Verkehrs war, daß zwiſchen Mark und Bridget ein Gefühl erwachte, welches viel tiefer, als man bei ſo jungen Herzen hätte denken ſollen, wurzelte und ihrem künftigen Leben ſeine Färbung gab.
Der Kraft dieſes Gefühles wurde Mark ſich erſt bewußt, als er die Vorgebirge aus dem Auge verlor und ſich das liebe kleine Mädchen aus der Bucks⸗Grafſchaft, das er zurückge⸗ laſſen hatte, dachte, wie ſie ſich mit ſeiner Schweſter von ſeiner Abweſenheit und ſeinen Gefahren unterhielt.
Mark hatte jedoch zu viel von dem echten Matroſengeiſt in ſich, um ſich zu grämen oder ſeine Pflicht zu verſäumen, und lange, ehe das Schiff das Vorgebirge der guten Hoffnung umſegelt hatte, war er ein thätiger, gewandter Burſche top⸗ wärts geworden, und als das Schiff die chineſiſchen Gewäſſer erreichte, verſuchte er ſeine Geſchicklichkeit bereits an dem Steuer.
Die Reiſe des Rancocus nahm, wie es in jener Zeit gewöhnlich war, etwa ein Jahr hin. Wenn der gute China⸗ John halb ſo thätig wäre, wie Jonathan ruhelos, könnte wohl der vierte Theil dieſer Zeit gewonnen werden; der Thee wird aber nicht mit jener reißenden Schnelligkeit durch die Kanäle des himmliſchen Reiches gefördert, wie der Weizen auf den rauhen Wegen des großen Freiſtaats in der Zeit, von welcher wir ſchreiben, den Märkten zugeſendet wurde.
Als Mark Woolſton wieder nach Briſtol kam— die Ankunft des Rancocus unten war etwa vier und zwanzig Stunden früher angezeigt worden— war er der Gegenſtand des Neides aller


