Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
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Seine Berufsbeſtrebungen hatten ihn in dem Stu⸗ dium der Sternkunde weiter geführt, als ſeine Erziehung im Allgemeinen erwarten ließ; und da er mit der Mathe⸗ matik bekannt war, hatte das Thatſächliche jener Wiſſen⸗ ſchaft ſeine Phantaſie ergriffen, aber ſein Herz hatte es nicht zu berühren vermocht. Es hatte ſich in der That bisher des gewöhnlichen Fehlers beſchränkten Wiſſens ſchuldig gemacht, daß er in Dem, was ſeine Vernunft erfaßte, nur eine Beſtätigung ſeiner Zweifel fand. Der⸗ furchtbare Augenblick jedoch, welchem er ſo nahe ſtand, konnte nicht ohne Einfluß bleiben, und jene unbekannte Zukunft, an deren Rand er ſich ſah, und deren Tiefe ihn angähnte, führte ſeinen Geiſt unvermeidlich zu der Frage nach dem unbekannten Gott.

Weißt du wohl, Ghita, fragte er,daß meine gelehrten Landsleute behaupten, alle jene glänzenden Sterne ſeien Welten, wahrſcheinlich wie unſere Erde von lebenden Weſen bewohnt, denen die Erde auch nur wie ein Stern, und zwar von mäßiger Größe erſcheine?

Und was iſt dies Alles, Raoul, gegen die Macht und Majeſtät Deſſen, der das Weltall geſchaffen. Ja, denke nicht an die Werke Seiner Hände, ſondern an Ihn, der dies Alles ſchuf!

Haſt du je gehört, meine gute Ghita, daß der Geiſt des Menſchen Inſtrumente zu erfinden im Stande war, welche uns die Bewegungen aller dieſer Welten kennen lehren, und daß er ſogar die Kraft hat, ihre