Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
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einem Theile jener hohen Bewunderung an, welche in glücklicheren Augenblicken aus ſeinen Augen zu ſtrahlen pflegte.

Es iſt beſſer ſo, Ghita, ſagte er,als wenn ich ohne dich leben müßte. Das Schickſal iſt freundlich ge⸗ ſinnt, daß es mein Elend ſo endigt.

O Raoul es gibt kein Schickſal der Wille Gottes fügt Alles. O täuſche dich nicht ſelbſt in dieſem fürchterlichen Augenblicke, ſondern beuge dein ſtolzes Herz in Demuth und flehe Ihn um ſeine Hülfe an.

Gute Ghita! freilich, dein unſchuldiges Gemüth iſt unter den Millionen nicht das einzige, das die Prie⸗ ſter umgarnt haben, und ich denke, was ſchon mit dem Anfange begonnen hat, wird auch bis zum Ende dauern.

Der Anfang und das Ende iſt Gott, Raoul. Seit dem Anbeginne der Zeit hat Er Geſetze gegeben, denen zufolge Alles, was ſich begeben, und ſo auch dieſe trau⸗ rige Stunde kommen mußte. 3

und glaubſt du, Er werde dir alle deine Sorgfalt für einen ſo Unwürdigen verzeihen?

Ghita beugte ihr Haupt auf die Matratze nieder, über die ſie ſich gelehnt hatte, und bedeckte ihr Antlitz mit den Händen. Als die wenigen Augenblicke, welche ſie im Gebet hinbrachte, vorüber waren, und ihr Geſicht, in welchem ſich die Glut der Gefühle und die kindesreine Un⸗ ſchuld ſpiegelten, ſich wieder hob, lag Raoul auf ſeinem Rücken, das Auge wieder auf das Himmelsgewölbe gefeſſelt.