Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Einzelbild herunterladen

— 376—

ich wünſche, Ihr nähmt ſelbſt das Glas, Capitain Cuffe. Alles umſonſt,— ich kann ihn nicht mehr finden.“

Cuffe machte einen Verſuch; er war aber vergeblich. Einmal glaubte er ihn noch zu ſehen, bei genauerer Un⸗ terſuchung überzeugte er ſich aber, daß er ſich geirrt hatte. Er hatte ſo lange nach demſelben Gegenſtande hingeſehen, daß nichts leichter war, als ſich der Täuſchung hinzu⸗ geben, er ſähe in dem geiſtigen Auge die ſchwachen Um⸗ riſſe des kleinen, mit ausgeſpannten Flügeln dahinſegeln⸗ den Loggers, der ſtets wieder in Nichts zerfloß und ſeiner Beobachtung zu ſpotten ſchien. Er träumte dieſe Nacht von ihm und es waren fünf glückliche Minuten, in wel⸗ chen ſeine irrenden Gedanken ſich mit der Beſitznahme der Priſe und der Bemannung derſelben beſchäftigten.

Ehe ſich dies aber begab, waren den andern Schiffen Signale gegeben und ihnen befohlen worden, ihren Curs zu ändern, da man vorausſetzen konnte, daß auch der Logger den ſeinigen ändern würde. Lyon wurde weſt⸗ wärts geſchickt, die Terpſichore ein wenig öſtlich, während die Proſerpina nach Zwei Uhr ſüdweſtlich abzuhalten beſchloß..

Aber eine Stunde vor Tagesanbruch ſtellte ſich ein plötzlicher, heftiger Windſtrom ein. Es war der erwar⸗ tete, ja, der angekündigte Sirocco, und er brachte den Logger ohne allen Zweifel windwärts. Die Südkühlte kam mit dem erſten Stoße ſchon friſch und, ſtark, und obgleich ſte bis zum Nachmittage des nächſten Tages nicht