— —
— 402—
leiſes Gerücht ging, ein böswilliger Einfluß herrſche in und eit
der Flotte vor, und ein großer, ſtolzer Geiſt ſei von ſchaute
einer Leidenſchaft bewältigt worden, welche Helden ſo der We
oft ihrer Selbſtbeherrſchung und Unabhängigkeit beraubt. gänzlich
Ghita hörte auf zu beten, als der Donner der Kanone bemüht
rauh an ihr Ohr ſchlug, und unter einem Strome von erfahre!
Thränen wagte ſie es, ſelbſt einen Blick auf die Fregatte. Beſtraf
zu werfen. Raoul und alle Uebrigen hatten ihren Augen blick wo dieſelbe Richtung gegeben. Die Seeleute umher ſahen. Carrace das Tau an dem Arme der Fockraa ſich bewegen, und— die ihn dann hoben ſich langſam Köpfe über die Wanden; in Geburt dieſem Augenblicke wurden der Gefangene und der ihn Achtung begleitende Geiſtliche ganz ſichtbar. Da Der unglückliche Carraccioli hatte, wie bereits geſagt, licher, a
in regelmäßigem Laufe der Natur faſt ſein ſiebzigſtes ſcheiden Jahr erreicht, und ſein nacktes Haupt zeigte jetzt die ehrende Spuren der Zeit. Er war ohne Gewand; ſeine Arme dunkeln waren an den Ellenbogen auf den Rücken gebunden, und denen e die Hände hatten eben Spielraum genug, um ſie noth⸗ hellen 1 dürftig bewegen zu können. Sein Hals war bloß, und Weingã das verhängnißvolle Seil war hinreichend um denſelben Schiffen befeſtigt, um Zufäliigkeiten zu hindern, und erinnerte ten. C ſein Opfer ſtets an deſſen empörende Beſtimmung.. Flagge, Ein leiſes Gemurmel ließ ſich unter der Menge in terte, u
den Booten hören, als ſich dieſes Schauſpiel ihren Augen fen unte darbot, und Viele ſenkten ihr Antlitz zum Gebete. Dieſer in eine
Ausdruck des Mitgefühls entging dem Verurtheilten nicht, ſchienen.


