Teil eines Werkes 
: 1. Th. (1843)
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Solchen, deren funkelnde Knöpfe, glänzende Hüte, Epau⸗

letten und dunkelblaue Kleider andeuteten, daß ſie zu

den bevorrechteten Klaſſen eines Schiffes gehörten. Trotz all dieſer Neugierde war auf keinem Antlitze

etwas von dem Gefühle zu gewahren, das ſich da zu

zeigen pflegt, wo es ſich von der Verhängung einer ver⸗ dienten Strafe handelt. Ein Ausdruck, welcher düſterem Grolle glich, ſchien ſich auf den grimmen Geſichtern dieſer Krieger der Tiefe gelagert zu haben; Engländer, Ruſſen, Neapolitaner und Türken ſchienen all ihr Mitgefühl eher dem Dulder, als der Majeſtät der Gerechtigkeit zuzu⸗ wenden. Dennoch ward kein Murren laut, kein Zeichen des Widerſtandes ward ſichtbar, kein Blick des Tadels war zu bemerken. Der unſichtbare Mantel der Macht und Gewalt umhüllte Alles; und dieſe Maſſen Unzufrie⸗ dener fügten ſich, wie man ſich vor Dem beugt, was als unabwendbarer Beſchluß des Schickſals betrachtet wird. Die tiefgewurzelte, widerſtandsloſe Gewohnheit der Mannszucht unterdrückte jedes Murren; aber Alle waren der Ueber⸗ zeugung, daß man im Begriffe ſtehe, etwas zu thun, das man der Menſchlichkeit und Gerechtigkeit zu lieb beſſer unterlaſſen hätte; oder bei dem man, wenn es geſchehen mußte, mit mehr Form, reiferer Ueberlegung und geſetz⸗ lichem Verfahren hätte vorſchreiten ſollen, wenn man den Tadel der Welt abwenden wollte. Die Türken allein zeigten Fühlloſigkeit und Ruhe. Dieſe Schickſalsmenſchen ſahen Alles kalt mit an, obgleich ſelbſt unter ihnen ein 184 186.