Teil eines Werkes 
: 1. Th. (1843)
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er wußte, warum ſeine Geliebte hier war, und welcher Beweggrund ſie hierher geführt hatte.

Ghita warf ſchüchtern ihre Blicke ringsum; denn ſie fürchtete, auch der Logger möchte ſich in dies Gedränge von Schiffen gewagt haben, welche den Ankerplatz beſetz⸗ ten; Raoul war aber zu vorſichtig, und nichts war zu entdecken, das ſeinem kleinen Fahrzeuge geglichen hätte.

Wir haben bereits angedeutet, daß viele Kriegsſchiffe engliſche, ruſſiſche, türkiſche und neapolitaniſche jetzt in dem Golfe lagen. Die Franzoſen hielten das Caſtel St. Elmo oder die Citadelle noch beſetzt, welche die Höhen krönt, die ihrerſeits die Stadt krönen; die Schiffe lagen daher nicht ſo nahe an dem Molo, wie gewöhnlich; aber ſie waren doch nicht ſo fern, daß nicht alle Müßigen und Neugierigen Neapels, welche den Muth und die Mittel hatten, heraus gerudert wären, um Zeuge des traurigen Schauſpiels zu werden, das nun beginnen ſollte.

Da der Augenblick näher und näher kam, eilten Boot um Boot heran, bis die Minerva ganz von Zu⸗ ſchauern umgeben war, von denen viele zu den höhern Klaſſen der Geſellſchaft gehörten.

Die Entfernung zwiſchen der neapolitaniſchen Fre⸗ gatte und dem Schiffe des engliſchen Contre⸗Admirals war nicht groß; und Alles, was ſich an Bord der erſtern begab, und was nicht durch die Seiten und Bollwerke