Teil eines Werkes 
: 1. Th. (1843)
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droyant einmal an, und dann wiederholten alle Schiffe ringsum, die engliſchen wie die neapolitaniſchen, den Anſchlag.

Carraccioli, der ſelbſt ein Seemann war, wußte wohl, daß dies bedeute, es ſei nun halb fünf; die fünfte Stunde aber war zu ſeiner Hinrichtung feſtgeſetzt worden. Er fühlte, wie nothwendig es ſei, ſeine Enkelin zu ent⸗ laſſen, um einige Augenblicke allein mit ſeinem Beicht⸗ vater verbringen zu können.

Die Abſchiedsſcene war feierlich und zärtlich zumal, und als ſich die Cajütenthüre hinter Ghita ſchloß, über⸗ kam den verurtheilten Großvater ein Gefühl, als habe er ſich für immer von einem Weſen getrennt, das er ſeit lange geliebt, und deſſen Tugenden ihn von Kindheit auf getröſtet und erhoben.

Das Deck der Minerva bot eine klägliche Scene dar. Obgleich der Gefangene durch ein aus neapolitaniſchen Offizieren zuſammengeſetztes Kriegsgericht verurtheilt wor⸗ den war, hatte das Verhör unter der engliſchen Flagge ſtattgefunden, und der Gefangene hatte die Gefühle des Publikums auf ſeiner Seite. Die Eile, in welcher all dies abgemacht worden, war nicht nothwendig; denn nir⸗ gends war eine dringliche Gefahr; und ein Beiſpiel würde bei weitem eindringlicher geworden ſein, hätte ſich in die⸗ ſer Sache weniger der Anſchein eines Strebens nach per⸗ ſönlicher Rache, und mehr die ruhige Ueberlegung der Gerechtigkeit geltend gemacht.