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ja,— eine Kleinigkeit kann ich für dich thun. Dieſer Sack enthält Gold. Es iſt mir von einem Verwandten geſchickt worden, welcher glaubte, ich könnte durch Gold die Strafe von mir abwenden, welche mich erwartet; zu dieſem Zwecke iſt es mir jetzt nutzlos; bei deiner ein⸗ fachen Erziehung kann es jedoch dir ein behagliches, ſor⸗ genfreies Leben ſichern.“
Ghita's Auge ſchwamm in Thränen; entſchloſſen wendete ſie ſich vom Golde ab, aber das Kreuz drückte ſie an ihre Bruſt, und küßte es wiederholt auf das Innigſte.
„Nichts von jenem— nichts von jenem, Groß⸗ vater,“ ſagte ſie;„ich brauch' es nicht— ich wünſche es nicht. Dies iſt genug— und dies will ich bewahren bis zu meiner letzten Stunde. Auch das Schiff will ich verlaſſen, aber nicht dieſen Theil des Golfs. Ich ſehe, daß ſich viele Boote in der Nähe ſammeln, und das meinige ſoll ſich ihnen anſchließen; meine Gebete ſollen für dich zu Gott aufſteigen, ſo lange du noch am Leben biſt, und täglich, wenn du hinübergegangen. Es bedarf keines Goldes, Großvater, um die Gebete einer Tochter zu erkaufen.“
Don Francesco blickte auf das eifrige, holde Mäd⸗ chen mit tiefem Gefühle, dann drückte er ſie noch ein⸗ mal an ſeine Bruſt, und ſprach wiederholt ſeinen Segen laut über ſie aus.
In dieſem Augenblicke ſchlug die Glocke des Fou⸗
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