Teil eines Werkes 
: 1. Th. (1843)
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Ghitas Verbindung mit dem Gefangenen konnte man natürlich nicht einmal vermuthen; da es aber be⸗ kannt wurde, daß ſie in der Cajüte geweſen, und da man glaubte, ſie nehme an dem Verurtheilten Intereſſe, zeigten die Offiziere ſich gegen ihre Wünſche und zu offen⸗ kundige Erregung theilnehmend. Eine Menge Boote drängten ſich um das Schiff; denn ſo ſehr man ſich auch in dem Verfahren beeilt hatte, verbreitete ſich doch die Nachricht, Francesco Carraccioli ſolle wegen Hochverraths gehängt werden, mit reißender Schnelligkeit, und alle Fahrzeuge auf dem Molo, welche ſich einigermaßen dazu eigneten, wurden in Anſpruch genommen, ſo begierig war jeder, Zeuge deſſen zu ſein, was kommen würde.

Der Bootsmann, welcher Ghita und ihren Oheim herausgebracht hatte, war entweder von dem Schiffe weg⸗ gedrängt worden, oder er hatte, in der Ausſicht größern Verdienſtes, ſeinen Platz verlaſſen; ex war nirgends zu ſehen, und Carlo Giuntotardi ſah kein Mittel, das Schiff zu verlaſſen.

Hier iſt ein Boot, ganz nahe an der Fallreepstreppe, ſagte der Offizier des Decks, welcher ſich zu Gunſten eines ſo anziehenden Mädchens geſtimmt fühlte;der Mann, welcher darin iſt, rudert Euch für wenige Grani an das Land.

Der Burſch in dem Boote gehörte der Klaſſe der Lazzaroni an; er trug ein reinliches Baumwollenhemd, eine phrygiſche Mütze und baumwollene Beinkleider, welche

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