Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
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von ganzem Herzen, Sir George, ſagte er;aber be⸗ denken Sie, welche zarte Pflanze Sie in einen fremden Boden verpflanzen. Wenigen Ihrer Landsleute würde ich ein ſo theures Pfand vertrauen; denn ich weiß, wie⸗ viel ein Mädchen wagt, wenn ſie eine ungleiche Ver⸗ bindung eingeht.

Ungleiche Verbindung, Mr. Effingham!

Die Ihrige wird keine ſolche ſein in dem gewöhn⸗ lichen Sinne dieſes Worts, das weiß ichz denn an Jah⸗ ren, Herkunft und Vermögen ſtehen Sie und meine theure Nichte einander ſo gleich, als beide es wünſchen können; aber oftmals liegt eine Ungleichheit der Ver⸗ hältniſſe darin, wenn ein amerikaniſches Mädchen die Gattin eines Engländers werden ſoll. Dabei kommt auf den künftigen Gatten ſo viel an, daß bei jedem andern, zu dem ich weniger Vertrauen hätte, als zu Ihnen, ich alle Urſache hätte, mich zu beſinnen. Ich will mich eines vormundſchaftlichen Vorrechts bedienen, wie wohl Grace, jetzt bereits Ihre eigne Herrin, thun kann, was ihr gut dünkt; ich will Ihnen einen ernſthaft ge⸗ meinten Rath ertheilen, achten Sie ſtets das Ge⸗ burtsland des Weibes, das Sie würdig fanden, als Ihre Gattin nicht bloß Ihren Namen zu führen.

Ich hoffe, daß ich jeder Zeit achten werde, was ihr angehört; wozu aber dieſe beſondere Warnung? Miß van Courtlandt iſt in ihrem Herzen faſt durchaus Eng⸗ länderin.

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