fingham Recht habe; aber eben ſo gut kannte er auch das unbekümmerte und rückſichtsloſe Treiben, das im
Lande ſeit den letzten zehn Jahren immer mehr über⸗
hand genommen hatte, und konnte daher leicht vorher⸗ ſehen, daß Mr. Effingham's gebieteriſches Wegweiſen den vorhergefaßten Meinungen von Freiheit und Unab⸗ hängigkeit bei dieſen halbwüchſigen Knaben äußerſt ver⸗ letzend erſcheinen müſſe. Denn ſeine Bemerkung war ganz richtig geweſen. Die Begebenheiten ſchreiten in ſolchem raſchen Umſchwung in Amerika voran, und die volksthümlichen Anſichten folgen ihrem willkürlichen An⸗ triebe mit ſolchem Ungeſtüm, daß ein Gebrauch oder Mißbrauch, der ſchon über ein Jahr beſteht, ihnen nicht anders als geheiligt durch altes Herkommen erſcheint, bis es die Menge ſelbſt zweckmäßig findet ihn abzuän⸗ dern. Zögernd war er eben im Begriff die Geſellſchaft zu verlaſſen, um den ihm gegebenen Auftrag auszurich⸗ ten, als Mr. Effingham einem Taglöhner der im Dorfe arbeitete, weil er ihn grade draußen erblickte, den Auf⸗ trag gab, er möge doch zum Barbier*) gehen und ihm
*) In dieſem Auftrag verſtieß Mr. Effingham, durch langijährigen Aufenthalt in Europa verwöhnt, doppelt gegen amerikaniſche Sitte und Dentweiſe. Er hätte entweder ſelbſt den Barbier beſuchen, oder ihn zu ſich bitten laſſen ſollen, und bei dieſer Ge⸗ legenheit ihn fragen, ob er vielleicht Luſt habe, ihm die Haare
zu ſchneiden. Ferner war es gar nicht in der O ung, einen Tag⸗
löhner, den er nicht für ſich gedungen, n uftrag zu behel⸗
ſagen, Haar Gänge packen
„Lc verbind eben d Lather
„E Gang ham; nes ge ſeinen behellig fallen
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