ten Gang.
„Es freut mich, daß Annette der Krämpfe überhoben iſt,“ ſetzte Evchen hinzu;„denn ein empfindlicher Geſchmack iſt ihre ſchwache Seite; und, die Wahrheit zu ſagen, was ich mir noch von den erwähnten Meiſterſtücken erinnern kann, iſt wirklich nicht von der entzückendſten Art.“
„Und dennoch,“ bemerkte Sir George Templemore, „habe ich mich nicht genug wundern können über den weitgediehenen Geſchmack in Kupferſtichen und Gemälden, wie ich ihn hier zu Lande angetroffen. Ich hatte in dieſer Hinſicht nur geringe Erwartungen, und meine Freude darüber war nicht minder groß, als meine Verwunderung.“
„Darin gebe ich Ihnen Recht, Sir George,“ ant⸗ wortete John Effingham;„aber dieſer beſſere Geſchmack iſt bei uns noch nicht alt. Wer einen Ort in Amerika fünfzig Jahre früher gekannt hat, würde denſelben Ort heutiges Tages nicht wieder erkennen. Daſſelbe gilt auch in Hinſicht des von Ihnen eben berührten Kunſt⸗ geſchmacks; nur mit dem Unterſchiede, daß letzterer eine vernünftige Richtung vorwärts gewonnen hat und zweck⸗ mäßige Regeln befolgt; während im Uebrigen die Dinge rückwärts gehen, da der Einfluß des Geldes, welcher keiner vernünftigen Schranke ſich fügt, immermehr über⸗ hand nimmt. Hätte ich übrigens einen guten Theil des alten Hausrathes gelaſſen, wie er war, oder auch nur einige alte Schildereien hängen laſſen, ſo würden wir
Frühmahl, und das Geſpräch nahm wieder den gewohn⸗
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