Teil eines Werkes 
2. Th. (1839)
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nen, lieber Vater, daß ich allein ſo ſtoiſch geweſen ſei, durchaus ungerührt und unempfindlich zu bleiben. Doch dieſer Anfall iſt nun vorüber; ich fange jetzt an zu phi⸗ loſophiren. Ich hoffe, Vetter John, Sie haben nicht vergeſſen, daß das Prunkgemach das Herrſchergebiet der Herrin des Hauſes iſt? 3

Ich habe Dero Herrſcherinrechte reſpectirt, Miß Effingham; wenn ich auch, um alles Ihren Geſchmack Beleidigende zu entfernen, aus eignem Antriebe manche vorſündfluthliche Malereien und Kupferſtiche in's

In's Rumpelkämmerchen bringen laſſen? frug Eochen ſo ſchnell, daß ſie ſeine Rede unterbrach.

In's Feuer werfen laſſen, erwiederte der Vetter ganz unbefangen;denn das Rumpelkämmerchen iſt jetzt für dergleichen zu gut; den Theil des Hauſes habe ich nämlich zu Schlafgemächern für die Dienſtmädchen einrichten laſſen. Mademoiſelle Annette könnte leicht in Zuckungen gerathen, wenn jene Werke ſchöner Kunſt, welche die vormalige Kennerſchaft dieſes Landes entzückten, in zu naher Berührung mit ihren Louvre⸗verwöhnten Aeuglein kämen.

Point du tout, Monsieur, ſagte Mademoiſelle Vief⸗ ville ganz unſchuldig;Annette a du goùt dans son métier, sans doute; aber ſie iſt doch geſcheidt genug, um keine impossibilités zu verlangen. Gewiß, ſie würde ſich mit Anſtand betragen haben.

Alle lachten; denn allgemeine Heiterkeit belebte das