„Ja wohl, Madame, es gibt deren mehre,“ erwie⸗ derte Ariſtobulus, der eben ſo leicht zu bewegen geweſen wäre, ſein Nichtwiſſen, was ſie mit ihrer véritable église meine, einzugeſtehen, als eine der von ihm genannten Secten und deren Sectionen zu bewegen geweſen wären, zuzugeben, daß ſie nicht in dem alleinigen Beſitz der unfehlbar richtigſten und befeligendſten Auslegung der chriſtlichen Lehre ſich befänden;—„es gibt deren mehre,“ ſagte er,„aber von dieſer Stelle aus können wir ſolche nicht ſämmtlich ſehen.“
„Wie weit maleriſcher würde es ſein, und ſelbſt chriſtlicher, wenigſtens dem äußern Verhalten nach,“ ſagte Paul,—„wenn dieſes gute Völkchen insgeſammt ſich zu einer gemeinſchaftlichen Gottesverehrung vereinigen wollte!— Und wie grell tritt dagegen in dem hier waltenden Treiben die Schwäche und Unwiſſenheit der Menſchen hervor, wenn wir ſie um haarſcharf zerſplit⸗ ternde Unterſcheidungen ſich zanken ſehen, wo es ſich doch von Lehrſätzen handelt, die in den einfachſten Worten zu jedem Herzen reden; von Lehrſätzen, deren Hauptinhalt kein anderer iſt, als das gläubige Vertrauen zu einem allgütigen und allmächtigen Weſen, deſſen Wollen und Wirken zu faſſen unſre Fähigkeiten unvermögend ſind!“
„Das iſt durchaus wahr an ſich,“ warf John Effing⸗ ham ein;„was würde aber aus der Gewiſſensfreiheit werden, wenn alle Einwohner ſich in eine einzige Kirche
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