Teil eines Werkes 
1. Th. (1839)
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vereinigen müßten? Die meiſten Menſchen verſtehen heutiges Tages unter Glauben das feſte Vertrauen auf ihre eigne Meinungen.

In ſolchem Falle würden wir, ſetzte Ariſtobulus hinzu,auch dieſer ſchönen Schauſtellung verſchiedner kirchlichen Gebäude entbehren müſſen, welche unſerm Dorfe zu großer Zierde gereichen. Und noch andere Vortheile gehen aus der beſtehenden Spaltung hervor; denn Jedermann wird weit lieber ein Eigenthumsbeſitzer in einem Ort ſein wollen, der fünf Kirchen beſitzt, als in einem andern, wo nur eine einzige vorhanden iſt. So wie jetzt die Sachen ſtehen, kann ſich Templeton einer ſo herrlichen Auswahl von ſchönen Kirchen rühmen, als man irgendwo ſonſt finden kann.

Sagen Sie lieber: eine Auswahl von Biberhütten, denn eine auffallendere Aehnlichkeit mit Eſſigfläſchchen und Senfgläschen, als wir hier auf dieſen baukünſt⸗ leriſchen Meiſterwerken aufgeſtülpt ſehen, dürfte wohl Niemanden vorgekommen ſein.

Es bleibt demungeachtet ein ſchöner Anblick, wenn die Spitzbogenbedachung eines Gotteshauſes über die menſchlichen Wohnungen emporragend, dieſe gleichſam ſchützend um ſich verſammelt, wie wir ſolches in andern Ländern ſahen, bemerkte Evchen,einen erhabnern Eindruck macht ein ſolcher Anblick, als ein ungeheurer Wirthshausbau, den wir hier an manchen Orten über alle 20*