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Früchte des wahren Glaubens, eine andere verwirft ſolche durchaus. Dieſer behauptet, er werde ſelig wer⸗ den, wenn er Gutes thut, und Jener behauptet dagegen, thue er bloß Gutes, ſo werde er verdammt. Dem Einen ſcheint ein geringer Antheil am Uebel als nothwendiges Erforderniß zur Heiligung; einem Andern dünkt die Be⸗
kehrung am nächſten, wann er ſich am tiefſten in Sün⸗ den verſenkt fühlt.“ d
„Unterabtheilungen gehören wnd zur Tages⸗ ordnung,“ bemerkte John Effingham;„jede Grafſchaft bedarf ihrer Unterabtheilungen, damit es deſto mehr Haupt⸗ orte in jeder Grafſchaft gebe und eine deſto größere Anzahl von Beamten. Deßgleichen theilt ſich auch jede religiöſe Secte in immer mehr Unterabtheilungen, da⸗ mit ſie einer deſto größern Verſchiedenheit ſich erfreue,
und deſto verſchiednere Abarten von Heiligen aufweiſen könne.“
Ariſtobulus nickte mit dem Kopfe und würde vielleicht noch deutlichere Winke des Einverſtandenſeins gegeben haben, wenn er es gewagt hätte, ſich ſolche Freiheiten in Gegenwart eines Mannes zu erlauben, vor dem er eine ſolche habituelle Scheu empfand, wie vor John Effingham.
„Monsieur,“ frug je es denn keine église, pleton?"
127.— 129.
tzt Mademoiſelle Viefville,„gibt keine vöritable église in Tem⸗
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